DTM-Finale: Paffett hat Titel fast sicher - DER SPIEGEL
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DTM-Finale Paffett hat Titel fast sicher

Dem Briten Gary Paffett ist der erste Titel in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft kaum noch zu nehmen. Beim letzten Saisonlauf in Hockenheim belegte der Mercedes-Pilot den sechsten Qualifikationsplatz. Ein Debakel erlebte Paffetts einzig verbliebener Rivale.
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Hockenheim - "Ich bin natürlich enttäuscht, zum ersten Mal nicht die Super Pole erreicht zu haben. Ich hatte eine falsche Abstimmung, weil wir in die falsche Richtung gearbeitet haben", sagte Audi-Fahrer Mattias Ekström. Der Titelverteidiger belegte lediglich den 15. Platz in der Qualifikation. Nur wenn Ekstöm das 11. und letzte Rennen dieser Saison am Sonntag (14 Uhr, live in der ARD) auf dem Hockenheimring gewinnt und Spitzenreiter Paffett bestenfalls Neunter wird, kann der Schwede erneut den Gesamtsieg holen. "So ist das in der DTM, wenn man einen Fehler macht, ist man nicht vorne dabei", sagte Ekström.

"Für die Meisterschaft sieht es gut aus", freute sich Paffett. Der 24-Jährige benötige für seine schnelle Runde 1:47,141 Minuten. Die letzte Pole Position der Saison holte sich Mercedes-Pilot Jamie Green. Der Brite war auf abtrocknender Strecke in 1:45,294 Minuten 76 Tausendstelsekunden schneller als der dänische Audi-Fahrer Tom Kristensen (1:45,370). Dritter wurde Bernd Schneider (1:45,871) in einem weiteren Mercedes. Der viermalige DTM-Champion verpasste durch einen kleinen Fehler im letzten Sektor die Pole Position.

Bester Opel-Pilot war beim Abschied der Rüsselsheimer Autobauer von der DTM Heinz-Harald Frentzen (1:45,888 Minuten) auf Rang vier. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen aus Finnland kam mit 1:50,303 Minuten im Mercedes auf Rang neun. Mercedes-Sportchef Norbert Haug zog ein positives Fazit. "Glückwunsch an Jamie Green. Es war eine gute Mannschaftsleistung. Wenn bei uns einer mal einen Fehler macht, ist ein anderer da", sagte Haug.

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