DTM-Qualifying Häkkinen rast auf Rang drei
Klettwitz - "Ich werde immer vertrauter mit meinem Auto und weiß jetzt, wo die Grenzen liegen. Es gibt nur noch ein Problem, und das sind die jungen Wilden vor mir", sagte Häkkinen heute. Schneller als der 36-jährige Finne, der im AMG Mercedes C-Klasse eine Zeit von 1:16,106 Minuten erzielte, waren nur seine beiden britischen Teamkollegen Gary Paffett (1:15,808) und Jamie Green (1:16,015). Der zweite Lauf der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) beginnt am Sonntag um 14 Uhr (live in der ARD) auf dem EuroSpeedway Lausitz.
Häkkinens Leistung ist um so höher zu bewerten, weil nach dem Sieg seines Teamkollegen Jean Alesi (Frankreich) in Hockenheim alle fünf Mercedes-Benz des Jahrgangs 2005 mit 10 Kilogramm Zusatzgewicht (insgesamt 1060) antreten müssen. Zum Saisonstart war Häkkinen in der Qualifikation nur 15. geworden und hatte im Rennen Platz acht belegt. "Unsere Jungs waren große Klasse, vor allem Mika, der eine sensationelle Leistung gezeigt hat", freute sich Mercedes-Sportchef Norbert Haug.
Frentzen enttäuscht erneut
Den totalen Mercedes-Triumph verhinderte Titelverteidiger Mattias Ekström aus Schweden, der im Abt-Audi A4 in 1:16,244 den vierten Startplatz belegte und damit den viermaligen DTM-Champion Bernd Schneider (Mercedes) und dessen Markenkollegen Bruno Spengler (Kanada) in die dritte Startreihe verdrängte.
Spitzenreiter Alesi, der mit 10 Punkten zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als Teamkollege Paffett (8), musste sich mit dem elften Startplatz zufrieden geben. Bester Opel-Pilot war wie in Hockenheim der Schweizer Marcel Fässler, der im Vectra GTS V8 auf Startplatz acht (1:16,581) fuhr. Dagegen enttäuschte der frühere F1-Pilot Heinz-Harald Frentzen erneut und steht mit seinem Opel Vectra als 17. nur in der vorletzten Startreihe.