Dumm gelaufen Abgesang im Wellengang
"Hang loose, babe": So lautet eine Lebensweisheit unter Surfern. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass dieser junge Wellenreiter am Seaside Beach in Kalifornien gerade sehr viel für diesen Spruch übrig hat, auch wenn seine spektakuläre Pose manchen Zuschauer in den Bann gezogen haben mag. Zwar verlor dieser Sonnyboy nach dem Ritt über den Brecher zwischenzeitlich das Brett unter den Füßen und wurde anschließend auch von den Wellen des Ozeans ordentlich durchgeschüttelt, doch die Trennung von seinem Sportgerät dauerte nicht allzu lang. Glücklicherweise sind die Wellenreiter durch eine Sicherheitsleine am Fußgelenk immer mit ihrem Surfboard verbunden und finden es so auch nach unfreiwilligen Tauchgängen ohne Probleme wieder.
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Diebstahl wird bestraft: Diese schmerzliche Erfahrung musste zumindest Kubas Baseballspieler Jose D'Abreu Correa (l.) bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Taiwan machen. Im Spiel um Platz drei gegen die Australier hatte Correa den Versuch gestartet, die zweite Base zu stibitzen, doch Short Stop Jay Nilsson passte auf und warf den Kubaner auf spektakuläre Weise ab. Nilssons Einsatz reichte am Ende allerdings nicht aus. Kubas Junioren gewannen mit einem 10:9-Erfolg die Bronzemedaille. Gold holten sich übrigens die US-Junioren mit einem 11:7-Erfolg über Taiwan.
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"Hunger macht saure Bohnen süß" lautet eine alte Weisheit. Ob Profigolfer Tiger Woods während der PGA Championship in Rochester (US-Bundesstaat New York) in solchen Worten Trost fand, mag dahin gestellt sein. Der erfolgshungrige Superstar war über seine Vorstellung beim vierten Major-Turnier des Jahres sehr enttäuscht. Da half auch kein zärtliches Knabbern am eigenen Werkzeug. Weil Woods Abschläge vergleichsweise unkontrolliert durch die Gegend flogen, fand sich der Ball regelmäßig im hohen Gras wieder und Woods verlor wertvolle Schläge. Erstmals seit 1998 hat der Topgolfer damit in einer Saison keinen Major-Titel geholt. "Es war eine frustrierende Woche und verdammt hart da draußen", zog der Weltranglistenerste eine ernüchternde Bilanz.
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"Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied" lautet ein deutsches Sprichwort, doch der Kanadier Jean Laroche (l.) konnte sich mit diesem schlauen Spruch während der Panamerican Games in Santo Domingo wenig trösten. Denn im Wettbewerb der Viererverfolgung riss die Kette des Radsportlers und Laroche musste eine ärgerliche Zwangpause einlegen. Cheftechniker und Teamleader Eric van den Eynde versuchte zwar in Windeseile, das Sportgerät wieder in Schwung zu bekommen, doch mehr als einen sechster Platz sprang für seinen Schützling nicht heraus. Gewonnen hat die Viererverfolgung übrigens das Quartett aus Chile mit klarem Vorsprung vor den Argentiniern.
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Hakelei mit Folgen: Im Fußball kommen sich gegnerische Spieler zwangläufig näher. Das erfordert der leidenschaftliche Kampf um den Ball. Am vergangenen Wochenende versuchten sich der Kölner Jörg Heinrich (l.) und der Schalker Jochen Seitz in dieser Übung. Weil aber keiner der beiden das Spielgerät in dieser Szene unter Kontrolle bekam und die Schuld über das Missgeschick beim Gegner suchte, war die Stolperei unausweichlich und beide Bundesliga-Profis kullerten wie außer Kontrolle geratene Bierfässer übereinander - ohne dabei selbstverständlich auf den über die Jahre angeeigneten verdeckten Tritt gegen den Gegner zu verzichten. Cleverness nennt man diese versuchte Schwächung des Gegners in Notsituationen. Dummheit, wenn es der Schiedsrichter gesehen hat, wie in diesem Falle. Heinrich und Seitz flogen für einen vergleichsweise harmlosen Zweikampf mit Rot vom Platz.
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Harte Landung auf weichem Geläuf: US-Jockey Gary Stevens und sein Pferd Storming Home passierten bei der "Airlington Million" in Chicago zwar als erste die Ziellinie, Ruhm und Anerkennung allerdings blieben aus. Denn kurz vor dem Ziel geriet das Duo ins Straucheln und behinderte dabei alle hinter ihnen liegenden Konkurrenten. Als Strafe wurden Pferd und Reiter auf Rang vier zurückgestuft. Ob Storming Home nach der Zielankunft besonders schnell in den Stall galoppieren wollte oder die Bestrafung schon ahnte und deshalb seinem Jockey die Zusammenarbeit kündigte, blieb ungeklärt. Stevens kam bei dem Sturz mit schweren Prellungen davon.
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