Dumm gelaufen Geknickt, verdreckt, geflitzt
Radfahrer auf Abwegen: Fabian Cancellara hatte beim Einzelzeitfahren während der Deutschland-Tour Riesenpech. 100 Meter vor dem Ziel in Bretten setzte ein technischer Defekt sein Fahrrad außer Gefecht, doch der Schweizer ließ sich nicht entmutigen. Kurzerhand schob Cancellara sein Renngefährt die letzten Meter zu Fuß über die Ziellinie. Lohn der Mühen: immerhin noch ein neunter Rang in der Tageswertung.
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Der Flitzer von Paris: Mit der Forderung nach neue Bällen ("Balls, balls, balls") sprang der Brite Mark Roberts vergangenen Sonntag während des Herren-Endspiels der French Open auf den Center Court, überwand in einer eleganten Hürdenbewegung das Netz und wurde erst nach einigen Momenten von Sicherheitsbeamten eingefangen. Roberts ist kein Unbekannter, wenn es um freizügige Sprints in der Öffentlichkeit geht. Bereits beim Champions-League-Finale im vergangenem Jahr zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen in Glasgow legte der passionierte Flitzer einen denkwürdigen Auftritt hin. Roberts hat sogar eine eigene Homepage (http://www.thestreaker.org.uk), auf der die Taten des sportbegeisterten Exhibitionisten dokumentiert sind.
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Bauchlandung: Trotz des Einsatzes von Devils-Keepers Martin Brodeur schlitterte die von Anaheim-Stürmer Petr Sykora abgefeuerte Scheibe über die Linie. Die New Jersey Devils verloren das sechste Spiel der Best-of-Seven-Serie um den Stanley Cup gegen die Anaheim Mighty Ducks mit 2:5. Doch am Ende lachte Brodeur dann doch: Im siebten und entscheidenden Spiel am vergangenen Montag siegten die Devils mit 3:0 und sicherten sich zum dritten Mal innerhalb der letzten neun Jahre den begehrten Pott.
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Blamage für Austrias Nationalkicker: Mit 0:1 verloren die Fußballer Österreichs am Pfingstwochenende gegen den vermeintlichen Fußballzwerg Moldawien und registrierten einen herben Rückschlag in der EM-Qualifikation. Während sich Keeper Thomas Mandl (r.) nach dem Treffer von Frunza in der 60. Minute zu sammeln versucht, feiern die Moldawier Serghej Cowalciuc und Ghenadie Olexici das Tor ihres Mannschaftskollegen. Österreichs Trainer Hans Krankl, der mit den "Sechz'gern" Martin Stranzl und Harald Cerny zwei Bundesligaspieler auf das Feld schickte, ärgerte sich anschließend über die Fahrigkeit seiner Spieler. "Wir hatten Chancen für zwei Spiele, haben sie aber alle vergeben. Dann folgt eben die Ernüchterung", schimpfte der "Held von Cordoba" über seine Mannschaft.
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Turm in der Schlacht: Jason Collins (u.) von den New Jersey Nets streckt sich vergeblich, doch San Antonios Tim Duncan sichert sich den Rebound im dritten Spiel der Finalserie um die NBA-Meisterschaft. Duncan, immerhin als MVP (most valuable player) der diesjährigen Saison ausgezeichnet, erweist sich für die Spieler der Nets meist als unüberwindliches Hindernis.
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Schmutziges Make-up: Jose Santos kommt Schlamm verschmiert vom Belmont Park in New York. Der Jockey aus Chile hatte am Samstag zusammen mit seinem Pferd "Funny Cide" die seltene Gelegenheit nach vorausgegangenen Siegen beim Kentucky Derby und dem Preakness Stakes mit einem Sieg in Belmont den größten Preis im amerikanischen Pferdesport, die Triple Crown, zu gewinnen. Erst elf Pferde in der Geschichte haben dieses Unterfangen geschafft. Auch Santos und "Funny Cide" schlitterten knapp an dieser Meisterleitung vorbei: Bei strömenden Regen im Belmont Park landeten die beiden auf dem dritten Rang, klar geschlagen von "Empire Maker".
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