Einschaltquote TV-Rekord in Garmisch
Garmisch-Partenkirchen - Bis zu 10,66 Millionen Zuschauer in der Spitze sahen den Sieg des Japaners Noriaki Kasai auf der Olympiaschanze von Garmisch-Partenkirchen. Mit einer Durchschnittsquote von 9,89 Millionen im Finaldurchgang wurde die bisherige Bestmarke für Skispringen im Fernsehen - 8,43 Millionen beim Neujahrsspringen 1999 im ZDF - gleich um 1,46 Millionen Zuschauer übertroffen.
"Dieses wunderbare Ergebnis zeigt, dass RTL mit seiner Event-Strategie absolut richtig liegt. Auch in Zukunft werden die drei Top-Sportarten Formel 1, Champions League und Skispringen die Eckpfeiler des RTL-Sportangebots sein", erklärte RTL-Informationsdirektor Hans Mahr. Der spannende Wettkampf verwies als erfolgreichste Fernsehsendung des Neujahrstages sogar das ZDF-"Traumschiff" (9,42 Millionen) auf Platz zwei.
"Die breite Identifikation mit einer Sportart braucht Zeit"
Im Vorjahr hatte RTL bei der Skisprung-Premiere in Garmisch nur 7,88 Millionen Zuschauern erreicht. Der Anstieg um zwei Millionen bestärkte die RTL-Verantwortlichen in der Ansicht, beim Erwerb der TV-Rechte auf die richtige Sportart gesetzt zu haben. "Die breite Identifikation mit einer Sportart braucht Zeit. Auch bei der Formel 1 haben wir nicht aus dem Stand zehn und mehr Millionen Zuschauer erreicht", sagte Mahr.
Der Kölner TV-Sender hat für 48,5 Millionen Mark einen Dreijahresvertrag mit dem Deutschen Ski-Verband (DSV) abgeschlossen. Die alpinen Wettkämpfe wurden inzwischen an die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF weiterverkauft.