Eishockey-WM: Russland strauchelt - DER SPIEGEL
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Eishockey-WM Russland strauchelt

Russland ist bei der Eishockey-WM nur knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Der 23-malige Titelträger kam in seinem ersten Zwischenrundenspiel der Gruppe F gegen den Olympia-Zehnten Ukraine nicht über ein 3:3 (0:2, 2:1, 1:0) hinaus.
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Göteborg - Dabei führte der Außenseiter durch Tore von Dmitro Tsirul (6.), Waleri Schirjajew (15.) und Wadim Schachraitschuk (27.) bei einem Gegentreffer durch Iwan Tkatschenko (26.) schon 3:1, ehe Alexander Prokopijew (35.) und Sergej Jukow (45.) den Russen noch einen Punkt retteten. Weiter ohne Punkte bleibt in der "deutschen" Gruppe E die Schweiz. Beim 2:3 (0:0, 1:0, 1:3) gegen Olympiasieger Kanada boten die Eidgenossen allerdings ihre stärkste Turnierleistung. Jean-Jacques Aeschlimann brachte die Mannschaft von Trainer Ralph Krueger in Führung (34.), doch Dany Heatley (43.), Eric Brewer (49.) und Andy McDonald (52.) besiegelten die vierte Niederlage der Schweizer, die einzig gegen Japan (5:1) gewannen. Ivo Rüthemanns Anschlusstreffer (59.) kam zu spät.

Wie Deutschland in der E-Gruppe mit einem 3:2 gegen Lettland qualifizierte sich in der Gruppe F auch die Slowakei für das Viertelfinale. Der WM-Zweite des Jahres 2000 besiegte Österreich 6:3 (3:0, 0:2, 3:1) und hat damit sechs Punkte auf seinem Konto.

Einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machte Slowenien. Nach dem 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) gegen Mitaufsteiger Polen reicht dem Neuling im abschließenden Spiel gegen Italien bereits ein Unentschieden zum Verbleib in der A-Gruppe. Marcel Rodman (49.) und Dejan Kontrec (50. und 52.) sicherten im Schlussabschnitt den Sieg. Die Italiener wahrten ihrerseits ihre Chance auf den Klassenerhalt durch ein 6:2 (0:1, 4:1, 2:0) gegen das weiter sieglose Japan.