Eishockey-WM: Tschechien im Viertelfinale - DER SPIEGEL
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Eishockey-WM Tschechien im Viertelfinale

Gastgeber Tschechien hat das Viertelfinale erreicht. Der Favorit gewann am Freitag zum Auftakt der Zwischenrunde in Prag gegen Österreich, das am Samstag nächster Gegner der deutschen Mannschaft ist.
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Prag - Für die Runde der letzten Acht planen können auch Titelverteidiger Kanada, Schweden und die Slowakei. Olympiasieger Kanada, am Sonntag (20.15 Uhr/DSF) Kontrahent der DEB-Auswahl, siegte 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) gegen Lettland und hat fünf Punkte auf dem Konto.

In der Gruppe E in Prag streiten noch Österreich mit zwei Punkten sowie Lettland,die Schweiz und die deutsche Mannschaft mit je einem Zähler um die zwei restlichen Viertelfinal-Plätze. Mit einem Sieg am Samstag könnte die deutsche Auswahl an Österreich vorbeiziehen.

Auf fünf Zähler kommen in der Parallelgruppe in Ostrau auch Schweden nach dem glücklichen 1:1 (0:0, 0:1, 1:0) gegen Finnland und die Slowakei. Russland verlor beim 0:2 (0:0, 0:2, 0:0) gegen die Slowaken dagegen schon zum zweiten Mal und muss elf Jahre nach dem letzten WM-Titel um das Viertelfinale bangen. Ein Sieg gegen die USA ist am Samstag nun Pflicht. Dänemark ist in Gruppe F nur Außenseiter.

Österreich fehlte gegen Tschechien Routinier Dieter Kalt, beim Stürmer war Wasser in der Schulter festgestellt worden. Dennoch hatten die Hausherren lange Zeit Probleme. Erst Petr Prucha (25.) und Thomas Pöck (41.) mit einem Eigentor erlösten jeweils bei tschechischer Überzahl die 16 500 Fans und sorgten wenige Stunden vor dem EU-Beitritt für Feierstimmung.

Die abwehrstarken Kanadier kamen durch Patrice Bergeron (13.) und Scott Niedermayer (22.) zu ihren Toren gegen Lettland.

Schweden erlitt im Prestigeduell gegen Nachbar Finnland zwar den ersten Punktverlust, konnte mit dem Unentschieden aber hochzufrieden sein. Nach dem Rückstand durch einen Schlagschuss von Petteri Nummelin (37.) gelang Christian Bäckman erst 55 Sekunden vor Schluss der Ausgleich. Marian Hossa (27.) und Ronald Petrovicky (40.) schossen die slowakischen Tore gegen die enttäuschenden Russen.

Aufsteiger Frankreich sorgte zum Auftakt der Abstiegsrunde für die nächste rekordverdächtige Marke. Durch das 0:5 (0:2, 0:3, 0:0) gegen Kasachstan blieben die Franzosen auch im vierten Turnierspiel hintereinander ohne Torerfolg. Beim 0:6 in der ersten Partie gegen Österreich hatte Dieter Kalt schon nach neun Sekunden getroffen, das Tor gilt als das schnellste bei einer WM.