Eistanz: Winkler/Lohse weiter Achte - DER SPIEGEL
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Eistanz Winkler/Lohse weiter Achte

Das deutsche Paar im olympischen Eistanzwettbewerb hält sich tapfer. Über die Wertungen durch die Preisrichter regte sich erneut Unmut.
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Salt Lake City - Die Eistänzer Kati Winkler/Rene Lohse haben im olympischen Originalprogramm ihren achten Platz behauptet. Wegen eines Wacklers fiel die technische A-Note der lange verletzten Berliner niedrig aus. Vor der Kür am Montag führen die Franzosen Marina Anissina/Gwendal Peizerat vor den Russen Irina Lobatschewa/Ilja Awerbuch. Die Weltmeister Barbara Fusar- Poli/Maurizio Margaglio konnten sich vom dritten Platz nicht verbessern.

"Wir sind schon sehr zufrieden, hier zu laufen und uns in den Top Ten zu behaupten", sagte Kati Winkler, die mit einem aufreizenden rot-schwarzen Flamenco-Kleid die Blicke auf sich zog. Die mehr als 16.000 Zuschauer im Salt Lake Ice Center spendeten dem in Oberstdorf lebenden Paar Szenenapplaus für das Spanische Medley. Die Unsicherheit kam zu Stande, als sie zu dicht an die Bande gerieten und Lohse eine Hebung retten musste. "Es ist unser erster Wettkampf in diesem Winter, da fehlt einfach noch die Routine", sagte der Sportsoldat, dem das operierte Knie aber keine Probleme bereitete. Die beiden 28-Jährigen gaben zu, extrem nervös gewesen zu sein vor ihrem Auftritt.

Erneut Streit um Wertungen


Nach dem Preisrichterskandal im Paarlauf gibt es auch im Eistanz Wirbel um die Wertung. Die italienischen Weltmeister Fusar- Poli/Margaglio warfen der Jury vor, trotz eines groben Schnitzers die Franzosen Anissina/Peizerat nach den Pflichttänzen auf Eins gesetzt zu haben. Unerklärlich ist für sie auch, dass das russische Duo an ihnen vorbeizog. Lobatschewa/Awerbuch bestätigten im Originaltanz aber ihre gute Leistung und bekamen im künstlerischen Ausdruck sogar einmal die Höchstnote 6,0. Klar behaupteten sich die Europameister Anissina/Peizerat mit einer temperamentvollen Darbietung zu Tango und Flamenco. Die Juroren entschieden klar mit 8:1 für den ersten Rang.