Fabian Hambüchen arbeitet an seinem Comeback - DER SPIEGEL
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Nach Sturz vom Reck Hambüchen will im Juni wieder turnen

Langsam wird die Zeit knapp für den verletzten Turnstar Fabian Hambüchen. Im Juni peilt er zwar sein Comeback an, Zweifel an einem Start bei den Olympischen Spielen in Rio hegt der 28-Jährige dennoch.
Vorzeige-Turner Fabian Hambüchen
Vorzeige-Turner Fabian Hambüchen

Vorzeige-Turner Fabian Hambüchen

Foto: Daniel Maurer/ dpa
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Fabian Hambüchen will sein Comeback bei den deutschen Kunstturn-Meisterschaften am 25./26. Juni in Hamburg geben - ein Ausheilen seiner langwierigen Schulterverletzung vorausgesetzt. "Das ist der erste Härtetest, dem ich mich stellen müsste. Danach hätte ich fünf bis sechs Wochen bis Rio", sagte der ehemalige Reck-Weltmeister dem "Münchner Merkur".

Noch zweifelt Hambüchen jedoch an einer Teilnahme, sollte er sein Top-Niveau bis dahin nicht erreicht haben. Kritik auf eine verfehlte Medaille möchte er sich ersparen. "Ich muss mir schon überlegen, ob ich mir das gebe, um danach medial geschlachtet zu werden."

Seit einem Sturz vom Reck vor sieben Wochen kann der 28-Jährige nur sehr eingeschränkt trainieren. Seinen Start beim DTB-Pokal im März in Stuttgart hatte er absagen müssen, auch bei der Olympia-Qualifikation in der kommenden Woche in Rio de Janeiro steht der Olympiazweite am Reck der deutschen Riege nicht zur Verfügung.

Seine internationale Karriere wird Hambüchen nach den Spielen von Rio im August auf jeden Fall beenden. Auch das sei ein Grund für seine Zweifel an einem Start in Rio: "Das wäre auch kein schöner Abschluss einer Karriere, dann heißt es: Bei Olympia versagt, danach verzweifelt aufgehört."

National möchte er weiterhin an die Geräte gehen: "Vielleicht ohne Höchstschwierigkeiten, aber mit Spaß. Aber selbst dafür brauche ich gesunde Knochen."

jan/aha/sid/dpa