Fecht-WM: Deutsche Florettherren holen Bronze - DER SPIEGEL
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Fecht-WM Deutsche Florettherren holen Bronze

Bei der Fecht-WM in Leipzig haben die deutschen Florettherren zum Abschluss die vierte Medaille für den DFeB geholt. Das Quartett um Ex-Weltmeister Peter Joppich besiegte China. Insgesamt waren es aus Sicht der Gastgeber enttäuschende Titelkämpfe.
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Leipzig - Joppich, Ralf Bißdorf, Dominik Behr und Benjamin Kleibrink gewannen im Kampf um Platz drei gegen China 45:40. Das von Bundestrainer Uli Schreck gecoachte Quartett hatte das Halbfinale gegen Olympiasieger und Titelverteidiger Italien 36:45 verloren.

Zum Sieggarant gegen China avancierte Schlussfechter Joppich mit zehn Treffern hintereinander. "Es war ein Nervenkrimi. Ich musste alles riskieren. Im Einzel lief alles schief, heute hatte ich einen Traumtag", sagte Joppich. Im Einzel war der Titelverteidiger bereits in der zweiten Runde ausgeschieden.

Für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) war das Florett-Silber bei den Herren die insgesamt vierte WM-Medaille in Leipzig. Zuvor hatte es zu einmal Silber und zweimal Bronze gereicht - eine schwache Bilanz für die mit großen Erwartungen gestarteten deutschen Fechter.

Neuer Säbelweltmeister sind die USA. Die Mannschaft um Olympiasiegerin Mariel Zagunis gewann im Finale gegen Russland 45:36 und sicherte den USA im abschließenden Wettbewerb damit die erste Medaille. Bronze ging an Ungarn. Die deutschen Säbeldamen waren bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Stefanie Kubissa, Sibylle Klemm, Sandra Benad und Susanne König verloren gegen Rumänien 41:45.