Fecht-WM: Deutsche Pleite auf der Planche - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fecht-WM Deutsche Pleite auf der Planche

Bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Turin setzte es zwei Erstrundenniederlagen für Deutschland in den Mannschaftswettbewerben. Die Herren am Degen hatten einen schweren Gegner, die Damen am Florett vergaben eine sichere Führung.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Turin - Schlussfechterin Katja Wächter hatte gegen Japan von ihren Teamkolleginnen Anja Müller und Carolin Golubietski einen Vier-Punkte-Vorsprung mit auf den Weg bekommen, den sie noch auf 33:27 erhöhte. Doch dann kassierte Wächter neun Treffer hintereinander, die Japanerinnen gewannen noch 36:33. Nach dem Kampf war die Deutsche in Tränen aufgelöst.

Weniger dramatisch verlief das Duell der deutschen Degenherren gegen Rumänien. Der Vizeweltmeister von 2005 verlor in der Runde der letzten 32 gegen Rumänien mit 37:45 Treffern. Das deutsche Team mit Sven Schmid, Martin Schmitt und Jörg Fiedler hatte Pech, schon in der ersten Runde auf die starken Rumänen zu treffen. Weil diese kein Geld haben, um Weltcupturniere zu bestreiten, liegen sie in der für die WM-Setzliste maßgeblichen Weltrangliste weit hinten und trafen schon früh auf Deutschland.

all/dpa