Fechten: Betriebsunfall auf der Planche - DER SPIEGEL
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Fechten Betriebsunfall auf der Planche

Er war als eine der deutschen Medaillenhoffnungen in den ersten Tag gestartet. Doch dann schied Weltmeister Arnd Schmitt in Runde drei des olympischen Degenturniers aus.
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Sydney - Natürlich sollte er der letzte deutsche Fechter im olympischen Degenturnier sein. Doch niemand hatte damit gerechnet, dass für Weltmeister Arnd Schmitt am Samstag in Sydney bereits in der dritten Runde das Ende seiner Medaillenhoffnungen im Degen-Einzel kommen würde. Dort aber unterlag der Leverkusener dem Schweizer Marcel Fischer mit 10:15.

In der Runde zuvor hatten schon der an Nummer fünf gesetzte Jörg Fiedler (Tauberbischofsheim) und der WM-Fünfte Marc-Konstantin Steifensand (Heidenheim) ihre Auftaktgefechte verloren. Der 22-jährige Fiedler unterlag Außenseiter Alexander Gorbatschuk (Ukraine) mit 8:9 nach Sudden Death. Steifensand musste sich dem Südkoreaner Sang-Ki Lee mit 8:15 geschlagen geben.

Den Olympiasieg holte sich Pawel Kolobkow: Sechs Tage vor seinem 31. Geburtstag erreichte der zweimalige Weltmeister endlich sein großes Ziel. Im Endkampf bezwang Europameister Kolobkow den Franzosen Hugues Obry mit 15:12. Bronze ging an den Koreaner Sang-Ki Lee, der sich gegen Fischer mit 15:14 durchsetzte.