Fed-Cup-Posse: Capriati aus US-Team verbannt - DER SPIEGEL
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Fed-Cup-Posse Capriati aus US-Team verbannt

Nach einem Disput mit Jennifer Capriati hat US-Teamchefin Billie Jean King die Tennis-Weltranglistenzweite aus der Fed-Cup-Mannschaft geworfen. Da Capriati bereits nominiert war, ging der erste Punkt kampflos an Erstrundengegner Österreich.
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Charlotte - "Ich bin über diesen Rauswurf extrem bestürzt. Ich habe mich gefreut, für mein Land spielen zu dürfen und das als große Ehre empfunden", sagte Capriati. Die 26-Jährige wurde dafür bestraft, dass sie ein Zusatztraining mit ihrem Vater und Coach Stefano absolvieren wollte.

Das war jedoch nicht im Sinn von King: "Der Fed-Cup-Wettbewerb basiert auf Teamplay. Die Regeln gelten gemäß dem Mannschaftskonzept für alle Spielerinnen. Wir sind enttäuscht, dass Jennifer sich nicht an unsere Teampraktiken hält und daraus resultierend ausgeschlossen wurde. Wir wünschen ihr viel Erfolg bei ihren kommenden Aufgaben in Europa und eine erfolgreiche Titelverteidigung bei den French Open", sagte die Gewinnerin von insgesamt elf Grand-Slam-Titeln.

Die Entscheidung will Capritai so nicht gelten lassen: "Ich habe gegen die Mannschaftsregel protestiert, aber nie ein Privattraining absolviert, und glaube auch nicht, dass ich dem Team geschadet habe. Es ist unglaublich für mich, dass ich so streng bestraft werde, nur weil ich mich so gut wie möglich auf den Fed Cup und meine anderen Saisonziele vorbereiten wollte", schimpfte die Fed-Cup-Siegerin von 2000, die mit ihrem Vater prompt abreiste.

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