Finale in Peking: Petkovic verpasst Turniersieg - DER SPIEGEL
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Finale in Peking Petkovic verpasst Turniersieg

Turniersieg verpasst und auch keine Teilnahme am Tennis-Masters: Im Endspiel von Peking scheiterte Andrea Petkovic an der Polin Agnieszka Radwanska. Ihre Teilnahme beim Turnier in Linz sagte die Deutsche ab.
Tennisprofi Petkovic: Schrecksekunde im ersten Satz
Tennisprofi Petkovic: Schrecksekunde im ersten Satz

Tennisprofi Petkovic: Schrecksekunde im ersten Satz

Foto: GOH CHAI HIN/ AFP
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Hamburg - Andrea Petkovic hat ihren ersten großen Triumph auf der WTA-Tour verpasst. Im Finale des Turniers von Peking musste sich die Deutsche in 2:34 Stunden Agnieszka Radwanska 5:7, 6:0, 4:6 geschlagen geben. Für Petkovic war es im fünften Duell mit der Polin die fünfte Niederlage. "Das ist jetzt schon ein wahnsinnig bitterer Moment", sagte Petkovic nach dem Match. "Am Ende habe ich mich irgendwie selbst geschlagen." Die 24-Jährige kann sich aber mit 387.750 Dollar Preisgeld trösten. Außerdem wird sie am Montag in die Top Ten der Weltrangliste zurückkehren.

Im ersten Satz begann die Polin stark, führte bereits 4:1. Doch Petkovic kämpfte sich zurück in die Partie. Dann jedoch eine Schrecksekunde für die deutsche Nummer eins: Beim Stand von 3:4 und 30:0 aus ihrer Sicht sackte Petkovic mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen und musste minutenlang behandelt werden. Es schien, als sei die Meniskus-Verletzung, die Petkovic bei den US Open erlitten hatte, wieder aufgebrochen. Doch sie konnte weitermachen. "Als mir der Schmerz wieder ins Knie fuhr, dachte ich erst: Jetzt ist alles vorbei", sagte Petkovic, "aber ich konnte mich dann wieder ins Match zurückfighten." Den Satz entschied jedoch Radwanska für sich.

Danach dominierte Petkovic den zweiten Durchgang. Die Polin fand kein Mittel, die Deutsche spielte druckvoll und konzentriert. Im dritten Satz agierten die Kontrahentinnen auf Augenhöhe, am Ende entschieden die besseren Nerven zugunsten von Radwanska.

Nach der Partie sagte die Deutsche ihre Teilnahme am Turnier in Linz ab. "Leider habe ich mir im Endspiel wieder mein Knie verletzt. Ich habe nach dem Match den Arzt aufgesucht, der mir geraten hat, eine Pause einzulegen", sagte Petkovic. Damit wird sie auch nicht beim Masters der acht besten Tennisspielerinnen des Jahres (25. bis 30. Oktober) starten. Durch die Niederlage gegen Radwanska hätte Petkovic in Linz und Luxemburg gewinnen müssen, um sich für Istanbul zu qualifizieren. Zudem hätte Radwanska in Moskau nicht das Viertelfinale erreichen dürfen. Im aktuellen Ranking liegt die Polin auf Rang acht, Petkovic ist Neunte.

max/dapd

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