French Open: Angelique Kerber hofft auf Start - DER SPIEGEL
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French Open Kerber und Petkovic bangen um ihren Start

Verletzungen zur Unzeit: Ausgerechnet vor dem Start der French Open sind Angelique Kerber und Andrea Petkovic angeschlagen. Wenn sie starten können, haben sie zumindest eine gute Auslosung erwischt.
Tennisstar Kerber: In Nürnberg wegen Verletzung aufgegeben
Tennisstar Kerber: In Nürnberg wegen Verletzung aufgegeben

Tennisstar Kerber: In Nürnberg wegen Verletzung aufgegeben

Foto: Bongarts/Getty Images
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Die deutschen Tennisprofis haben bei den French Open zunächst lösbare Aufgaben zugeteilt bekommen. Bei den Damen trifft die deutsche Nummer eins Andrea Petkovic in der ersten Runde auf Shelby Rogers aus den USA. Angelique Kerber bekommt es zum Auftakt mit der Ungarin Timea Babos zu tun.

Allerdings musste die Weltranglistenelfte Kerber am Freitag ihr Halbfinale beim Turnier in Nürnberg gegen die Italienerin Roberta Vinci wegen einer Rücken-Verletzung absagen. Und auch Petkovic hatte ihren Start in Nürnberg wegen einer Zerrung absagen müssen. Der Einsatz beider in Paris ist derzeit noch offen.

Bei den Herren spielt der an Nummer 22 gesetzte Philipp Kohlschreiber am Anfang gegen Go Soeda aus Japan. Bislang sind bei der mit etwas mehr als 28 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung neun deutsche Damen und fünf deutsche Herren für das Hauptfeld qualifiziert. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am Sonntag.

"Ich denke, mit der Auslosung können alle ganz gut leben", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner zu den Paarungen der deutschen Spielerinnen. "Auch die Ungesetzten treffen alle nicht auf eine der Top-Spielerinnen, das ist ok." Am schwersten erwischte es die Bonnerin Annika Beck, die auf die an Nummer 14 gesetzte Agnieszka Radwanska aus Polen trifft.

Petkovic stand nach ihrer verletzungsbedingten Aufgabe beim WTA-Turnier in Nürnberg am Donnerstagabend zum ersten Mal in Paris auf dem Platz und schlug vorsichtig ein paar Bälle. "Bei ihr müssen wir abwarten. Mit einer Zerrung ist nicht zu spaßen", sagte Rittner.

aha/dpa