French Open: Deutsche Männer machen schlapp - DER SPIEGEL
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French Open Deutsche Männer machen schlapp

Sieben deutsche Tennisprofis waren bei den French Open an den Start gegangen. Doch inzwischen sind alle schon wieder aus dem Rennen. Am Abend schied auch Titelverteidiger Juan Carlos Ferrero aus.
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Paris - Kiefer unterlag heute Nachmittag in seinem Zweitrundenmatch dem topgesetzten Schweizer Roger Federer, mit 3:6, 4:6, 6:7 (6:8). Zuvor hatte der durch eine schwere Erkältung geschwächte Qualifikant Daniel Elsner beim Stand von 3:6, 0:4 gegen den Belgier Xavier Malisse aufgeben müssen.

Kiefer verpasste durch die Niederlage gegen den Weltranglistenersten nach 2:31 Stunden auch im achten Anlauf den Sprung in die dritte Runde der French Open. Schon beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, des Australian Open, war kein deutscher Tennisprofi über die zweite Runde hinausgekommen.

"Das war mein bestes Sandplatzmatch hier in Paris. Deswegen bin ich nicht ganz so enttäuscht wie die letzten Jahre", sagte Kiefer nach seinem ersten Auftritt auf dem Center Court in Roland Garros. Für den Deutschen, der von 15 Breakchancen nur drei nutzen konnte, war es im sechsten Vergleich mit Federer die dritte Niederlage.

Auch Grönefeld musste aufgeben

"Ich hatte immer schon Probleme mit ihm. Er war viel am Netz und sehr aggressiv. Er hat sehr stark gespielt", lobte Federer seinen Gegner. Auf dem Weg zu seinem möglichen zweiten Grand-Slam-Titel in diesem Jahr trifft der 22-Jährige nun auf den Brasilianer Gustavo Kuerten, der sein Lieblingsturnier schon drei Mal gewinnen konnte (1997, 2000 und 2001).

"Ich fühle mich krank, habe Halsschmerzen. Obwohl ich elf Stunden geschlafen habe, war ich heute morgen platt", gestand Elsner, der nach rund 60 Minuten im Match gegen Maslisse nicht mehr weiterspielen konnte. Vor sieben Jahren hatte der 25-Jährige den Juniorentitel in Paris geholt.

Auch die internationale Elite musste Federn lassen. Titelverteidiger Juan Carlos Ferrero wurde vom Paris-Debütanten Igor Andrejew aus Russland ausgeschaltet. Der Haas-Bezwinger aus Spanien war wegen einer schmerzhaften Rippenverletzung gehandicapt.

Anna-Lena Grönefeld musste gegen die Russin Elena Bowina beim Stand von 2:3 aufgeben. Die 18-Jährige hatte sich das Knie verdreht. Im Vorjahr hatte Grönefeld bei den French Open das Turnier der Juniorinnen gewonnen. Barbara Rittner verlor gegen Swetlana Kusnetzowa mit 1:6, 4:6. Letzte Deutsche im Wettbewerb ist Marlene Weingärtner, die morgen auf die Russin Nadja Petrowa trifft.