French Open: Haas nur noch Asche - DER SPIEGEL
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French Open Haas nur noch Asche

Die zweite Woche der 72. French Open findet ohne deutsche Beteiligung statt. Als letzter DTB-Vertreter musste sich Thomas Haas im Achtelfinale geschlagen geben.
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Paris - Haas verlor am Sonntag nach einer äußerst schwachen Vorstellung gegen Andrei Pavel mit 1:6, 6:7 (9:11), 4:6. Trotz der deutlichen Niederlage gegen den Rumänen war es für den 24-Jährigen der bislang erfolgreichste Auftritt bei dem in diesem Jahr mit 11,2 Millionen Dollar dotierten Sandplatzturnier in Roland Garros.

"Ich ärgere mich maßlos. Natürlich wäre ich gern weiter gekommen", sagte der in Paris an Nummer drei gesetzte Haas nach dem Aus im Achtelfinale. Der Deutsche wurde wegen ungebührlichen Verhaltens auf dem Platz zweimal verwarnt und traf bei einem Schlägerwurf fast den französischen Schiedsrichter Cedric Mourier.

Haas rastete mehrfach aus

Für die nach drei vergebenen Satzbällen im zweiten Durchgang wütend in den blauen Himmel geschossenen Ball erhielt Haas sogar einen Punktabzug. Im Tiebreak vergab der gebürtige Hamburger seine einzige Chance zur Wende in seinem schlechtesten Spiel in Paris, als ein Satzball nur um Haaresbreite an der Linie vorbeisegelte.

Vor sechs Jahren hatte zuletzt ein deutscher Spieler in Paris das Viertelfinale erreicht. 1996 stand neben dem späteren Endspielteilnehmer Michael Stich auch Bernd Karbacher in der Runde der letzten acht. "Tommy hat sich tapfer geschlagen, aber wir sind zur Zeit keine Weltspitze", erklärte DTB-Präsident Georg von Waldenfels.

Aggasi und Corretja weiter im Rennen

Während Haas den Heimweg antrat, trifft der in Borgholzhausen mit seiner deutschen Ehefrau lebende Pavel im Viertelfinale auf den spanischen Ex-Weltmeister Alex Corretja. Der letzjährige Finalist gewann 6:3, 6:2, 7:5 gegen Mariano Zabaleta (Argentinien). In die Rolle des Topfavoriten bei den Herren spielte sich allerdings Andre Agassi (USA).

Agassi-Gattin Steffi Graf freute sich in der Spielerloge über ein 6:2, 6:4, 6:2 ihres 32-jährigen Mannes im Drittrundenspiel gegen den zwölf Jahre jüngeren Spanier Tommy Robredo. "Ich spüre, dass noch viel Tennis in mir ist. Aber ich habe ja auch eine traumhafte Frau, die dafür sorgt, dass ich mich ganz auf den Sport konzentrieren kann", sagte Agassi, der bereits 1999 das Grand-Slam-Turnier gewonnen hatte.