French Open: Nadal stürmt ins Halbfinale - DER SPIEGEL
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French Open Nadal stürmt ins Halbfinale

Sieg im Schnelldurchgang: Titelverteidiger Rafael Nadal bezwang Nicolas Almagro mühelos in drei Sätzen. Im Halbfinale trifft der Spanier auf den Serben Novak Djokovic. Bei den Damen ist Serbien gleich zweimal in der Vorschlussrunde vertreten.
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Paris - Dreimal 6:1: Mit diesem Ergebnis setzte sich Rafael Nadal nach 1:44 Stunden an seinem 22. Geburtstag gegen seinen spanischen Landsmann Nicolas Almagro durch. Nadal verbesserte damit seine Serie in Roland Garros auf 26 Siege nacheinander. Der dreimalige Champion ist bei den French Open noch ungeschlagen und hat in diesem Jahr noch keinen Satz abgegeben.

Im Halbfinale am Freitag trifft Nadal auf Novak Djokovic aus Serbien. Der 20-Jährige gewann gegen seinen ehemaligen Trainingspartner Ernests Gulbis aus Lettland 7:5, 7:6 (7:3), 7:5. Der 19-Jährige wurde wie Djokovic in der Tennis-Akademie von Niki Pilic in München ausgebildet. "Ich bin sehr glücklich mit dem Turnier, ich habe bewiesen, dass ich mit den Topspielern mithalten kann", sagte Gulbis. In der am Montag erscheinenden neuen Weltrangliste wird er von Platz 80 einen Sprung unter die besten 50 Tennisspieler machen.

Bei den Damen trifft die Serbin Ana Ivanovic im Halbfinale auf ihre Landsfrau Jelena Jankovic. Ivanovic, die Weltranglisten-Zweite bezwang Patty Schnyder aus der Schweiz in 1:17 Stunden 6:3, 6:2. Jankovic setzte sich ebenso ungefährdet 6:3, 6:2 gegen die spanische Qualifikantin Carla Suarez Navarro durch. "Ich bin sehr froh, dass ich mich hier von Spiel zu Spiel gesteigert habe. Das gibt viel Selbstvertrauen", sagte Ivanovic.

Die 20-Jährige würde mit einem Triumph in Paris auch zur neuen Nummer eins der Weltrangliste, nachdem die Russin Maria Scharapowa bereits am Montag im Achtelfinale an Dinara Safina gescheitert war. "Das interessiert mich noch nicht", sagte die Vorjahresfinalistin. Fügte dann allerdings doch hinzu: "Die Ranglisten-Position kommt von allein, wenn man die richtigen Ergebnisse hat."

Eine Runde zurück sind noch Swetlana Kusnezowa aus Russland und die Estin Kaia Kanepi. Sie komplettierten erst am Dienstag das Viertelfinale. Die Weltranglisten-Vierte Kusnezowa bezwang Viktoria Asarenko aus Weißrussland 6:2, 6:3. Kanepi setzte sich 6:3, 3:6, 6:1 gegen die Tschechin Petra Kvitova durch. Die Partien mussten am Montagabend wegen Dunkelheit abgebrochen werden.

wit/sid