French Open: Nadal und Djokovic im Finale - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

French Open Nadal folgt Djokovic ins Finale

Titelverteidiger Rafael Nadal steht erneut im Endspiel der French Open. Der Sandplatz-Spezialist bezwang Mitfavorit Andy Murray klar in drei Sätzen. Im Finale trifft er auf Novak Djokovic.
Titelverteidiger Nadal: In nur drei Sätzen ins Finale
Titelverteidiger Nadal: In nur drei Sätzen ins Finale

Titelverteidiger Nadal: In nur drei Sätzen ins Finale

Foto: JEAN-PAUL PELISSIER/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Das Traumfinale der French Open zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic ist perfekt. Titelverteidiger Nadal gewann im Halbfinale 6:3, 6:2, 6:1 gegen den schottischen Wimbledonsieger Andy Murray.

Die Partie bot wenig Spannung, Nadal profitierte von vielen Fehlern des Gegners. Olympiasieger Murray enttäuschte in seinem zweiten Pariser Halbfinale und kassierte in jedem Satz frühzeitig ein Break. Nadal musste nicht allzu oft sein ganzes Können abrufen, und wenn es nötig war, konnte der 28-Jährige immer einen Gang zulegen. Er ließ in 1:40 Stunden Spielzeit keine einzige Breakchance des Schotten zu.

Im Endspiel trifft Nadal auf den Weltranglisten-Zweiten Djokovic. Der Serbe hatte den an Position 17 gesetzten Letten Ernests Gulbis 6:3, 6:3, 3:6, 6:3 bezwungen.

Der Djokovic zeigte dabei nicht sein bestes Tennis und siegte trotzdem souverän. Gegen Gulbis, der im Achtelfinale Roger Federer aus dem Turnier geworfen hatte, war er stets überlegen. Dem 25-jährigen Letten unterliefen viele Fehler. Lediglich im dritten Satz war es ein ausgeglichenes Spiel. Das lag allerdings vor allem an einer Schwächephase des Weltranglisten-Zweiten, der aber im vierten Satz wieder zu seiner Stärke fand. Nach 2:34 Stunden verwandelte Djokovic den ersten von drei Matchbällen.

Während Nadal im Finale am Sonntag schon zum neunten Mal in Paris triumphieren könnte, ist es für Djokovic der zweite Anlauf nach 2012. Der 27-Jährige scheiterte vor zwei Jahren an Nadal. Die French Open sind der einzige Grand-Slam-Titel, der Djokovic noch fehlt. Der Finalsieger ist nach dem Turnier auch die Nummer eins der Weltrangliste.

zaf/tim/dpa/sid