French Open: Paris in spanischer Hand - DER SPIEGEL
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French Open Paris in spanischer Hand

Schon vor dem Endspiel der French Open ist sicher, dass der Sieger des Grand-Slam-Turniers aus Spanien kommen wird. Zwei Iberer stehen sich am Sonntag im Finale gegenüber.
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Paris - Eine Woche vor seiner Hochzeit ist Albert Costa zum ersten Mal ins Endspiel eines Grand-Slam-Turniers gestürmt. Der Spanier bezwang am Freitag im Halbfinale der 72. French Open seinen Landsmann Alex Corretja mit 6:3, 6:4, 3:6, 6:3.

Juan Carlos Ferrero machte das spanische Finale perfekt. Er bezwang den Russen Marat Safin mit 6:3, 6:2, 6:4. Im Endspiel des Sandplatz-Klassikers im Stade Roland Garros spielen am Sonntag um 15 Uhr damit zum ersten Mal seit vier Jahren wieder zwei Spanier gegeneinander. 1998 hatte sich Carlos Moya gegen Corretja durchgesetzt.

Costas Triumph stand nach 3:10 Stunden fest. "Für mich ist mit dem Finale ein Traum wahr geworden. Aber es war extrem hart gegen meinen Freund", erklärte der 26-Jährige, "Alex hat mir gesagt, dass ich jetzt auch das Finale gewinnen soll, wenn ich ihn schon geschlagen habe." Die Freundschaft sei wegen seines Sieges nicht beeinträchtigt, sagte Costa. Corretja wird weitehrin Costas Trauzeuge sein.