French Open: Roger Federer kritisiert Sicherheitslage - DER SPIEGEL
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French Open Federer kritisiert Sicherheitsvorkehrungen

Tennisstar Roger Federer hat sich über die Sicherheitslage bei den French Open beklagt. Nach seinem Erstrundensieg in Paris stürmte ein Fan den Centre Court, um ein Foto mit dem Schweizer zu machen.
Tennis-Profi Federer: "Zwischenfall war auf keinen Fall lustig"
Tennis-Profi Federer: "Zwischenfall war auf keinen Fall lustig"

Tennis-Profi Federer: "Zwischenfall war auf keinen Fall lustig"

Foto: Julian Finney/ Getty Images
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Er wollte ein Foto mit seinem Idol: Ein Fan stürmte nach der Erstrundenpartie zwischen Roger Federer und dem Kolumbianer Alejandro Falla auf den Centre Court. Federer selbst fand das ganz und gar nicht witzig. Er kritisierte die Sicherheitsvorkehrungen bei den French Open. "Der Zwischenfall war auf keinen Fall lustig, da muss etwas passieren", sagte der Schweizer in der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Wir müssen sicherstellen, dass es safe da draußen ist und Leute nicht einfach auf den Platz rennen können. Auf dem Court sollten wir Spieler uns eigentlich sicher fühlen", sagte der 33-Jährige.

Schon während des Finales 2009 war in Paris ein spanischer Fan auf Federer zugerannt. Auch während des Trainings am Samstag gelangten Kinder auf den Platz, um ein Autogramm zu bekommen. Turnierdirektor Gilbert Ysern habe sich bereits bei ihm entschuldigt, so der Weltranglistenzweite. "Das sollte nicht vorkommen. Zuschauer haben nie, zu keiner Zeit und aus keinem Grund das Recht, auf den Platz zu gelangen", sagte er.

Bei Tennis-Turnieren kommt es immer mal wieder vor, dass Zuschauer den Spielern zu nahe kommen. Der schlimmste Zwischenfall ereignete sich 1993 am Hamburger Rothenbaum, als ein psychisch kranker Fan Monica Seles in den Rücken stach.

bam/dpa

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