French Open Vier Spanier in Paris im Viertelfinale
Paris - Die Endspielteilnehmer von 2002, Juan Carlos Ferrero und Titelverteidiger Albert Costa, zogen am Montag gemeinsam mit Aufsteiger Tommy Robredo ins Viertelfinale von Roland Garros ein, das Carlos Moya zuvor schon erreicht hatte. Damit übertrafen die Spanier ihr Ergebnis vom Vorjahr, als sie drei Spieler in die Runde der letzten acht gebracht hatten.
Der 21-jährige Robredo sorgte für eine Sensation, als er den dreimaligen Paris-Sieger Gustavo Kuerten aus Brasilien mit 6:4, 1:6, 7:6 (7:2), 6:4 bezwang. Robredo steht zum ersten Mal im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers und trifft hier auf Albert Costa.
Costa, der erstmals auf dem Center Court spielen durfte, warf mit Arnaud Clement den letzten Franzosen aus dem Wettbewerb (6:2, 7:5, 7:5). Ein Finale wie im Vorjahr gegen Ferrero ist nicht möglich, da beide in derselben Tableau-Hälfte gesetzt wurden und schon im Halbfinale aufeinander treffen würden.
Coria muss gegen Agassi antreten
Ferrero siegte souverän gegen seinen Landsmann Felix Mantilla mit 6:2, 6:1, 6:1. "Ich bin physisch viel besser als letztes Jahr und will in Roland Garros gewinnen", sagte Ferrero. Der Masters-Sieger von Monte Carlo hat in diesem Jahr erst zwei Matches auf Asche verloren.
Im Viertelfinale trifft Ferrero auf Fernando Gonzalez. Der Chilene zog durch einen 6:3, 6:3, 6:2-Sieg gegen den Finnen Jarkko Nieminen in die Runde der letzten acht ein. Einen Schlagabtausch über zwei Tage lieferten sich die beiden Argentinier Guillermo Coria und Mariano Zabaleta. Hamburg-Sieger Coria gewann nach 4:41 Stunden das am Sonntag wegen Dunkelheit abgebrochene Match mit 6:4, 7:6 (7:4), 5:7, 6:7 (4:7), 6:3. Im
Viertelfinale trifft er auf den an Nummer 2 gesetzten Andre Agassi (USA).
"Agassi ist immer einen Schritt weiter als die anderen. Aber ich freue mich auf dieses Match, denn er war immer mein Held", sagte Coria, der den Amerikaner noch nie bezwingen konnte.