French Open: Waske verpasst das Finale - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

French Open Waske verpasst das Finale

Nach dem Aus von Anna-Lena Grönefeld hat sich nun der letzte Deutsche aus dem Turnier in Paris verabschiedet. Alexander Waske musste seinen Traum vom Doppel-Titel begraben. Bei den Damen steht die Titelverteidigerin im Finale.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - An der Seite des Rumänen Andrei Pavel unterlag Daviscup-Spieler Waske im Halbfinale gegen das an Nummer eins gesetzte US-Duo Bob und Mike Bryan 3:6, 6:7. Sein Partner fand dabei überhaupt nicht ins Spiel. "Er hat mir schon von Anfang an gesagt, dass ihm der Platz nicht liegt", so Waske. "Manchmal wacht man eben auf und hat einen schwarzen Tag."

Waske durfte sich mit 35.000 Euro Preisgeld trösten, die er sich bar auszahlen ließ. "In der Umkleidekabine ist mir die Geldbörse mit allen Sachen drin geklaut worden. Jetzt brauche ich das Bargeld, um überhaupt mein Hotel zahlen zu können." Im Vorjahr hatte er in Paris mit dem Österreicher Jürgen Melzer das Semifinale erreicht.

Bei den Damen stoppte die Russin Swetlana Kusnezowa den Siegeszug der tschechischen Außenseiterin Nicole Vaidisova. Die frühere US-Open-Siegerin gewann die hart umkämpfte Partie 5:7, 7:6, 6:2. Im Finale trifft sie auf Titelverteidigerin Justin Henin-Hardenne aus Belgien. Sie schlug ihre Landsfrau Kim Clijsters 6:3, 6:2.

bri/sid