Garmisch: Schneeladung ging verloren - DER SPIEGEL
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Garmisch Schneeladung ging verloren

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Garmisch-Partenkirchen - Der geplante Hubschrauber-Schneetransport für das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen ist gescheitert. Zwar hob in der Weihnachtszeit der Helikopter samt einer mit etwa 4,5 Tonnen Schnee beladenen Plane aus dem Zugspitzgebiet ab, kam aber nur mit etwa der Hälfe der Ladung an der Olympiaschanze an. Die Plane war unterwegs gerissen, der Schnee zu zeitig vom Himmel gefallen. Obwohl die spektakuläre Luft-Hilfsaktion daraufhin abgebrochen wurde, ist das zweite Vierschanzentournee-Springen am Neujahrstag gesichert.

"Wir haben in Kaltenbrunn tonnenweise Kunstschnee geschossen und nach Partenkirchen an die Schanze gefahren. Das hat natürlich Zusatzkosten verursacht", erklärte Klaus Taglauer, Presseschef der Vierschanzentournee. Das Tournee-Auftaktspringen am Freitag (13.45 Uhr) wurde im grünen Oberstdorf mittels 150 Lkw-Fuhren Naturschnee aus dem nahegelegenen Kleinwalsertal gesichert. Die dafür nötigen Investitionen erhöhten den Gesamtetat in Oberstdorf auf 1,3 Millionen Mark. Der Werbewert durch den Auftritt von Martin Schmitt und Co wird jedoch auf 13 Millionen Mark geschätzt.