Gesundheits-Kampagne Deutschland soll gehen
Berlin - Die zusätzliche Bewegung fördere das Wohlbefinden und senke die Anfälligkeiten für teils schlimme Krankheiten, sagte Schmidt heute in Berlin bei der Vorstellung der Kampagne "Bewegung und Gesundheit". Sie selbst treibe drei bis vier Mal in der Woche Sport. Angesichts ihrer schwierigen Aufgabe in der Bundesregierung nutze sie diese Zeit, um "alle zu beschimpfen, die man so nicht beschimpfen darf". Danach sei der Kopf wieder frei. "Es macht das Leben leichter", ist die Ministerin überzeugt.
"Lebensartbedingte" Krankheiten, die mit Bewegung und richtiger Ernährung zu vermeiden seien, kosteten das Gesundheitswesen jährlich bis zu 20 Milliarden Euro, sagte Schmidt.
An der bereits laufenden Kampagne beteiligen sich nach Angaben des Ministeriums inzwischen 100.000 Menschen in Deutschland. Sie wird unterstützt von Prominenten wie Senta Berger, Kai Pflaume, Jörg Pilawa, Ulrich Deppendorf sowie den Spitzensportlern Birgit Fischer und Sandra Völker.
har/AP