Golf: Davis triumphiert bei den "Spanish Open" - DER SPIEGEL
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Golf Davis triumphiert bei den "Spanish Open"

Der Engländer Brian Davis hat mit den Spanish Open in Gerona sein erstes Turnier auf der European PGA Tour gewonnen. Die deutschen Golfer Thomas Gögele und Sven Strüver enttäuschten auf der Schlussrunde.
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Gerona - Die Nerven haben Thomas Gögele und Sven Strüver bei den "Spanish Open" der Profigolfer in Gerona einen Streich gespielt. Gögele und Strüver fielen bei ihrer letzten Runde des Par-72-Kurses am Montag in Gerona auf den geteilten 21. Rang zurück. Der 29-jährige Gögele (Semlin) lag am Sonntag noch auf dem sechsten Rang, kam nach einer indiskutablen 76er-Schlussrunde aber nur auf 285 Schläge (72+70+67+76). Der 32-jährige Hamburger Strüver beendete das international stark besetzte Turnier ebenfalls mit 285 Schlägen (68+74+69+74). Dafür feierte der Engländer Brian Davis seinen ersten Sieg als Berufsspieler überhaupt auf der PGA-Tour.

"Wieder ein Ausraster", schimpfte Gögele nach dem Pech auf der Schlussrunde. Der siebte Rang auf Madeira war bei bisher zwölf Turnieren das beste Ergebnis des Vielstarters in diesem Jahr gewesen. Es läuft nicht rund bei dem gebürtigen Hamburger, der sich seit geraumer Zeit mit einem Psychologen auf die Wettbewerbe vorbereitet. Strüver nimmt offenbar lieber noch eine "Babypause" nach der Geburt seines ersten Kindes wahr. Es war erst der siebte Saisonstart.

Der Londoner Davis verteidigte seine Führung vom Samstag nach 274 (71+68+66+69) Schlägen vor dem überraschend starken österreichischen Tour-Neuling Markus Brier 277 (69+70+67+71). Der 25-Jährige verdiente 325 000 Mark aus der Gesamtdotierung von rund zwei Millionen Mark Preisgeldern. Der routinierte Argentinier Eduardo Romero (278-70+72+65+71) teilte sich den dritten Rang mit dem Engländer Peter Baker (278-70+73+71+64), der am letzten Tag mit 64 Schlägen den Platzrekord aufstellte.

Als Amateur feierte Davis 1992 seinen bisher einzigen Sieg. Eine Virusinfektion in Dubai warf den Mann zurück, der nach eigenen Angaben unter hohem Blutdruck leidet. Selbst Europas seit sieben Jahren bester Profi, der Schotte Colin Montgomerie (67+71+70+), war dem Elan des Spitzenquartetts nicht gewachsen und teilte sich den vierten Platz mit 279 Schlägen (67+71+70+71).

Vorzeitig ausgeschieden war Alex Cejka als 119. unter 156 Teilnehmern. Der 29-jährige Münchner hatte nach 151 (76+75) Schlägen den Halbzeit-Cut für die letzten 36 Löcher der besten 79 Spieler gleich um vier Schläge verpasst. Bernhard Langer legte unterdessen eine Pause ein.