Golf Ein Argentinier hängt Woods und Co. ab
Hamburg - Angel Cabrera hat die 107. US Open bei Pittsburgh/Pennsylvania gewonnen. Im Dreikampf mit den Weltranglistenersten Tiger Woods und Jim Furyk setzte sich der 37-Jährige mit 285 Schlägen (69+71+76+69) auf dem extrem schwierigen Par-70-Kurs im Oakmont GC um einen Schlag vor dem US-amerikanischen Duo durch. Bester Europäer war als Vierter der Schwede Niclas Fasth (287/71+71+75+70).
"Ich kann es kaum in Worte fassen", sagte Cabrera, der als Siebter auf die letzte Runde gegangen war. Er ist der zweite Argentinier, der eines der vier Major-Turniere gewinnen konnte. 1967 hatte Roberto de Vicenzo 1967 bei den British Open triumphiert.
Für seinen ersten Sieg auf der US-PGA-Tour in seiner 17-jährigen Profilaufbahn kassierte Cabrera 1,35 Millionen Dollar. Insgesamt war das Grand-Slam-Turnier mit 7,5 Millionen Dollar dotiert. Deutsche waren beim zweiten von vier Major des Jahres nicht am Start.
Furyk (286 Schläge/71+75+70+70) hatte bereits im vergangenen Jahr den Sieg um einen Schlag verpasst. Damals gewann Geoff Ogilvy. Der Titelverteidiger belegte dieses Mal mit 299 Schlägen nur den geteilten 42. Platz.
Woods (286/71+74+69+72), der die US Open schon zweimal gewinnen konnte (2000 und 2002), hatte sich dank einer starken dritten Runde auf den zweiten Platz vorgekämpft. Ganz reichte es dann aber dann doch nicht, Cabrera war auf der Schlussrunde zu stark.
ach/dpa/AP/Reuters