Golf: Goosen nicht aufzuhalten - DER SPIEGEL
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Golf Goosen nicht aufzuhalten

Zum Auftakt den Scottish Open der Profigolfer war Retief Goosen der Mann des Tages. Die sechs deutschen Teilnehmer schnitten mit wechselhaftem Erfolg ab.
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Loch Lomond - Bei den Scottish Open in Loch Lomond hat Retief Goosen nach einer brillanten Auftaktrunde die Führung übernommen und erneut bestätigt, dass sein Sieg bei den US Open vorigen Monat kein Zufall war. Mit einer Runde von 62 Schlägen auf dem Par-71-Kurs in der Nähe von Glasgow übernahm der Südafrikaner vorübergehend die Führung bei der zur European Tour gehörenden Veranstaltung, die von den meisten Topspieler der Welt als Generalprobe für die nächste Woche beginnenden British Open angesehen wird.

Auf Rang zwei folgen nach dem ersten Tag, der wegen eines Platzregens nur mit großer Verzögerung gestartet werden konnte, der Australier Jarrod Moseley und der Neuseeländer Eliott Boult, die beide jeweils Runden von 65 Schlägen zustande brachten. Die guten Ergebnisse wurden unter anderem erzielt, weil der Platz wegen der schweren Feuchtigkeit unter der "Besser legen"-Regel gespielt wurde. Profis lassen sich eine solche Gelegenheit selten entgehen.

Acht Birdies für Cejka


Erfreulich war das Gesamtergebnis der sechs angetretenen deutschen Golfer. Mit Alexander Cejka (67 Schläge) und Thomas Gögele (68) konnten ausgerechnet die Spieler überraschen, die bislang eine eher bescheidene Saison hingelegt haben. Erol Simsek (69) hingegen legte eine fast schon gewohnt gute Auftaktrunde hin. Mit Cejkas fünftem, Gögeles achtem Rang und einem Simsek unter den Top 20 haben sich die drei gute Ausgangspositionen für die letzten drei Runden geschaffen. Besonders Cejkas Runde sollte mit einem Ausrufezeichen versehen werden: Acht Birdies, vier Bogeys und nur sechs Pars zeugen von einem turbulenten Arbeitstag, an dem noch einiges mehr drin gewesen wäre.

Sven Strüver blieb mit seiner 73er-Runde und Rang 95 unter seinen Möglichkeiten. Aber der Hamburger weiß sich zu steigern, wie er erst letzte Woche in Dublin bewiesen hat, als er mit einer enttäuschenden 75 gestartet war und am Ende noch einen 23. Platz herausholte. Bernhard Langer, der in diesen Wochen seine Ambitionen auf eine Ryder-Cup-Nominierung unterstreichen möchte, lag nach neun Löchern schon zwei unter Par, brach dann jedoch ein und blieb am Ende einen Schlag unter Par. Schwächster Deutscher war Tobias Dier, der nach den ersten 18 Löcher mit einer 79 ins Clubhaus kam.