Golf-Masters: Langer ist draußen - DER SPIEGEL
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Golf-Masters Langer ist draußen

Beim US-Masters der Golfprofis muss Bernhard Langer vorzeitig die Koffer packen. Der Deutsche verpasste erstmals in seiner Karriere den Cut in Augusta. Titelverteidiger Tiger Woods mogelte sich hingegen in die beiden Schlussrunden.
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Augusta - Durch seine schlechteste jemals beim Masters gespielte Runde mit 79 Schlägen hatte sich Langer praktisch schon am Freitag alle Chancen verbaut, den Sprung ins Hauptfeld der mit 5,2 Millionen Euro dotierten Veranstaltung zu schaffen und damit eine neue Rekordmarke von 20 Cuts in Folge aufzustellen.

Bei der Fortsetzung der am Freitag wegen Dunkelheit abgebrochenen zweiten Runde lief es für Langer am Samstag kaum besser. Der zweimalige Masters-Champion (1985 und 1993) benötigte auf dem schwierigen Par-72-Kurs in Augusta 76 Schläge und verpasste bei den 67. US-Masters den Cut deutlich um sechs Schläge.

"Ich werde angreifen, volles Risiko spielen, vielleicht gelingen mir auf den letzten acht Löchern ja noch zwei, drei Birdies, dann könnte es vielleicht ja noch klappen", hatte sich der 46-jährige Langer am Samstag noch kämpferisch gegeben. Auf seiner komplett absolvierten ersten Runde am Freitag hatte er sieben Schläge mehr als den Platzstandard benötigt.

Tiger Woods kam beim ersten der vier Major-Turniere der Saison mit einem blauen Auge davon. Der 27-jährige Weltranglistenerste, der den Titelhattrick wohl abschreiben muss, schaffte nach 36 Löchern genau die Norm von 149 Schlägen (76+73). Der Kanadier Mike Weir konnte mit 138 Schlägen seine Führung nach der zweiten Runde erfolgreich vor dem Nordiren Darren Clarke (142) verteidigen.