Golf-Masters: Langer vor dem Aus - DER SPIEGEL
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Golf-Masters Langer vor dem Aus

Beim US-Masters der Golfprofis muss Bernhard Langer wohl vorzeitig die Koffer packen. Vor der Fortsetzung der zweiten Runde liegt der Deutsche hoffnungslos zurück und dürfte erstmals in seiner Karriere den Cut in Augusta verpassen.
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Augusta - Durch seine schlechteste jemals beim Masters gespielte Runde mit 79 Schlägen verbaute sich Langer am Freitag praktisch alle Chancen, den Sprung ins Hauptfeld noch zu schaffen und damit eine neue Rekordmarke von 20 Cuts in Folge aufzustellen.

Bei Abbruch wegen Dunkelheit rangierte der zweimalige Masters-Champion (1985 und 1993) nach insgesamt 28 Löchern und mit insgesamt 9 über Par auf dem geteilten 63. Rang. Da blieb wenig Hoffnung für die Fortsetzung am Samstag ab 14.20 Uhr MESZ.

Am Freitag sollten eigentlich zwei Runden ausgetragen werden, nachdem die erste Runde am Donnerstag wegen Dauerregens abgesagt werden musste. Der dritte Durchgang folgt am Samstagabend MESZ, und zwar direkt nachdem die zweite Runde komplett absolviert wurde.

"Die Hoffnung darf man nicht aufgeben"

"Ich werde angreifen, volles Risiko spielen, vielleicht gelingen mir auf den letzten acht Löchern ja noch zwei, drei Birdies, dann könnte es vielleicht ja noch klappen", gab sich Langer kämpferisch, der auf seiner komplett absolvierten ersten Runde am Freitag sieben Schläge mehr als den Platzstandard von 72 benötigt hatte.

"Die Hoffnung darf man nicht aufgeben, erst nach dem letzten Putt wird abgerechnet", sagte Langer, "ich habe aber schwach abgeschlagen und geputtet. So muss zwangsläufig ein solches Resultat herauskommen." Außer dem 46-jährigen Deutschen hatten am Freitag auch die Favoriten Probleme auf dem 7290 Yards langen Platz des Augusta National Golf Course.

Woods noch nicht in Topform

So startete der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Tiger Woods mit einer 76er-Runde. Immerhin brachten ihn zwei Birdies am Nachmittag wieder ans Feld heran. Den historischen Hattrick hat der US-Amerikaner allerdings noch längst nicht aus den Augen verloren. "Ich bin dort, wo ich sein muss. Ich kann dieses Turnier noch gewinnen", sagte Woods, der vor dem Abbruch auf dem geteilten 23. Rang lag.

Es führt Mike Weir beim mit 5,2 Millionen Euro dotierten 67. US-Masters. Der Kanadier lag am Freitag nach 30 gespielten Löchern mit sechs unter Par vor dem nach der ersten Runde führenden Darren Clarke. Der Nordire stand nach 28 Löchern mit vier unter Par zu Buche. Phil Mickelson (USA) ist Dritter unter 93 Teilnehmern mit zwei unter Par nach 29 Löchern.