Golf-Masters: Mike Weir gewinnt im Stechen - DER SPIEGEL
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Golf-Masters Mike Weir gewinnt im Stechen

Mike Weir hat das Masters der Golfprofis in Augusta gewonnen. Der Kanadier setzte sich im Stechen gegen den Amerikaner Len Mattiace durch. Es ist der zweite Triumph eines Linkshänders in der Geschichte der Majorturniere. Titelverteidiger Tiger Woods musste sich mit einem 15. Platz zufrieden geben. Der einzige Deutsche Teilnehmer, Bernhard Langer scheitere bereits am Cut nach zwei Runden.
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Augusta - Mike Weir hat als erster Kanadier in der Nacht zum Montag das US-Masters in Augusta (US-Bundesstaat Georgia) gewonnen. Der 32 Jahre alte Golfprofi siegte auf dem Par 72 Kurs des National Augusta Golf Clubs nach einem Stechen gegen den Amerikaner Len Mattiace. Beide hatten nach 72 gespielten Löchern mit jeweils 281 Schlägen gleichauf gelegen. Die Entscheidung im Stechen fiel am zehnten Loch (Par 4), das zuerst gespielt wurde. Weir benötigte fünf Schläge bis zum Putt. Mattiace hatte nach sechs Schlägen den Ball noch nicht eingelocht. Für seinen ersten Major-Triumph kassierte der Linkshänder Weir die Rekord-Siegprämie von 1,2 Millionen Euro. 1963 bei der British Open war es dem Neuseeländer Bob Charles als erstem Linkshänder gelungen, eines der vier Majorturniere im Golfsport (Masters, US Open, British Open und PGA Championship) zu gewinnen.

Phil Mickelson (USA) sicherte sich bei der 67. Auflage des Traditionsturners mit 283 Schlägen den dritten Rang. Titelverteidiger Tiger Woods, der als erster Profi das Masters nach 2001 und 2002 zum dritten Mal hintereinander gewinnen wollte, landete nach einer enttäuschenden 75er Schlussrunde mit 290 Schlägen auf dem geteilten 15. Rang. Deutschlands Ausnahme-Golfer Bernhard Langer (Anhausen) erlebte die Entscheidung nur als Zuschauer. Der 45 Jahre alte Masters-Champion von 1985 und 1993 war am Halbzeit-Cut gescheitert.