Golf: Regen stoppte Langer & Co. - DER SPIEGEL
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Golf Regen stoppte Langer & Co.

Das 14. German Masters für Golfprofis musste wegen Dauerregens früher als geplant beendet werden. Der Veranstalter verzichtete auf die letzte Runde und erklärte den führenden Neuseeländer Michael Campell zum Sieger.
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Pulheim - Bernhard Langer schloss das mit mit 5,3 Millionen Mark dotierte Turnier als bester Deutscher mit einem Rückstand von sechs Schlägen auf den Sieger als Sechster ab. Damit verpasste er seinen vierten Sieg nach 1989, 1991 und 1997. "Mit dem sechsten Platz bin ich sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass ein Weltklassefeld am Start war", sagte Langer.

Turnierdirektor und Bruder des Golfprofis Erwin Langer erklärte den Par-92-Kurs in Pulheim am Sonntagmittag für unbespielbar und kürte den nach drei Runden mit insgesamt 197 Schlägen führenden Neuseeländer Michael Campell zum Sieger. Für seinen dritten Erfolg auf der diesjährigen Europa-Tour erhielt der 31-Jährige einen Siegerscheck in Höhe von umgerechnet 900.000 Mark.

Zweiter wurde mit einem Schlag Rückstand der Argentinier Jose Cocers vor den beiden schlaggleichen Dritten Padraig Harrington (Irland) und Colin Montgomerie (Schottland). Vorjahressieger Sergio Garcia (Spanien) musste sich gar mit dem 17. Platz begnügen.

Das bei den German Masters 2000 gestartete deutsche Dutzend unter den 108 Profis schlug sich mit sieben Qualifikationen für die Finalrunden achtbar. Noch nie zuvor waren es bei einem Turnier der europäischen Tour derart viele deutsche Spieler, die den Cut für die Abschlussrunden schafften.

Neben Bernhard Langer lag vor allem der Münchner Alexander Cejka gut im Rennen und hatte sogar gute Chancen, mit einer guten vierten Wertungsrunde unter die Top-Ten zu stoßen und seinen sechsten Platz vom Vorjahr zu bestätigen. Das Trio Erol Simsek (Bad Salzuflen), Sven Strüver (Hamburg) und Tobias Dier (Nürnberg) rangierte vor der geplanten Schlussrunde im Mittelfeld und zeigte, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen sein wird.

Von Gerhard Nowak, dpa