Haas: "Boris gab mir immer gute Tips" - DER SPIEGEL
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Haas "Boris gab mir immer gute Tips"

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Tommy Haas hat den Abschied von Boris Becker als Daviscup-Teamchef mit großem Bedauern aufgenommen. "Boris war immer jemand, zu dem ich hoch geschaut habe", sagte Haas im Interview der Welt am Sonntag: "Becker hat mir oft gute Tipps gegeben, die mir bei meinen Matches geholfen haben. Es ist ein komisches Gefühl, wenn ich daran denke, dass er künftig nicht mehr zum Team gehört."

Beckers Rückzug kurz vor Weihnachten nach einer Absprache mit dem neuen DTB-Präsidenten Georg von Waldenfels erhöht für Haas "natürlich andererseits die Chancen, dass Nicolas Kiefer wieder ins Team zurückkehrt. Das ist vielleicht der erste Schritt". Er sehe jedenfalls keinen Grund, warum Kiefer nicht zurückkehren sollte.

Haas sieht auch in der Zusammenarbeit mit Kapitän Carl-Uwe Steeb kein Problem: "Ich verstehe mich mit Charly Steeb sehr gut, ich finde es in Ordnung, wie er uns auf dem Platz unterstützt. Er war selbst Spieler und weiß, wovon er spricht, wenn er uns berät." Der überwiegende Teil der Hinweise sei allerdings von Becker gekommen, "weil sich Charly und Boris vorher unterhalten haben. Ich könnte mir vorstellen, dass das so bleibt, beide kennen sich ja gut." Die Frage nach seinem Wunschkandidaten als Daviscup-Kapitän beantwortet Haas ganz eindeutig: "Boris Becker. Die beste Lösung hieße: Becker und Stich. Aber ich weiß nicht, ob es diese Lösung jemals geben wird." Als größten Wunsch für die Zukunft nannte Haas: "Dass wir ein harmonisches Team bekommen." Er selbst habe sich immer sehr wohl in der Mannschaft gefühlt: "Ich komme mit jedem gut aus. Besser werden könnte eigentlich nur die Einbeziehung der eigenen Coaches der jeweiligen Spieler."