Handball-Champions-League: Flensburg verpasst Finale - DER SPIEGEL
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Handball-Champions-League Flensburg verpasst Finale

Nach der deutlichen 22:31-Niederlage in der Champions League hatte die SG Flensburg-Handewitt im Rückspiel gegen Ciudad Real noch auf eine Sensation gehofft. Bis zur Halbzeit sah es noch gut aus für die deutschen Handballer.
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Flensburg - Zur Pause lag die SG noch mit zwei Toren in Front (14:12), doch dann drehten die Spanier auf und gewannen das Halbfinalrückspiel 29:27. "Der Knackpunkt war nach der Halbzeit, da haben wir zu schnell Tore kassiert", sagte Torhüter Jan Holpert. "Da haben wir nicht mehr ganz an uns geglaubt. Wir haben uns aufgegeben."

Vor 6500 Zuschauern in der ausverkauften Campushalle trafen Glenn Solberg, Lars Christiansen, Sören Stryger und Marcin Lijewski jeweils vier Mal für Flensburg. Für die Gäste war Mirza Dzomba mit fünf Toren erfolgreichster Werfer. SG-Trainer Kent-Harry Andersson sagte: "Wir haben in der ersten Halbzeit alles versucht. Aber die zweite Halbzeit müssen wir schnell vergessen."

Die Chancen auf das Erreichen des Endspiels waren nach der deutlichen 22:31-Niederlage im Hinspiel in Spanien ohnehin gering. Im 100. Spiel in der Campushalle verpasste Flensburg so nicht nur den Einzug ins Endspiel der Champions League, sondern auch die Revanche für die Finalniederlage im Europapokal der Pokalsieger 2002. Auch damals zogen die Deutschen nach zwei Partien gegen Ciudad Real den Kürzeren.

hut/dpa