Handball-EM Frankreich und Polen feiern knappe Siege
Französischer Nationalspieler Karabatic: Sieg gegen Kroatien
Foto: JONATHAN NACKSTRAND/ AFPHamburg - Frankreich ist mit einem Sieg in die Hauptrunde bei der Handball-EM in Dänemark gestartet. Im Duell der beiden besten Mannschaften der Vorrunde setzte sich das Team um Superstar Nikola Karabatic 27:25 (18:17) gegen Kroatien durch und liegt mit sechs Punkten an der Spitze der Hauptrundengruppe II. Kroatien hat ebenso wie Schweden und Polen vier Punkte und damit weiter alle Chancen, in die Vorschlussrunde einzuziehen.
Entscheidender Schachzug der Franzosen war die offensive Deckung gegen Kroatiens Spielmacher Domagoj Duvnjak. Dagegen fand der Olympia-Dritte von London kaum Mittel. Dazu hielt Frankreichs Torhüter Thierry Omeyer 48 Prozent der Würfe auf sein Tor. Beste Schützen waren mit jeweils sieben Toren Nikola Karabatic und Michael Guigou für Frankreich sowie Marko Kopljar für Kroatien.
Schweden besiegte trotz einer Schwächephase mit 13 Minuten ohne Torerfolg in der zweiten Halbzeit Russland 29:27 (20:13). Überragender Spieler der Partie war Konstantin Igropulo. Der Linkshänder von den Füchsen Berlin erzielte elf Tore für das russische Team. Bester Werfer der Schweden war Johan Jakobsson (7).
Zuvor hatte Polen ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen Weißrussland noch gedreht. Aus einem 27:30 (58. Minute) machte die Mannschaft des deutschen Trainers Michael Biegler noch ein 31:30 (14:13). Für die Entscheidung sorgte Polens bester Werfer Mariusz Jurkiewicz zwei Sekunden vor Schluss mit seinem achten Treffer. Für die Weißrussen war Siarhei Rutenka neunmal erfolgreich.