Handball: HSV triumphiert im Pokalfinale - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Handball HSV triumphiert im Pokalfinale

Die Handballer des HSV Hamburg haben erstmals den DHB-Pokal gewonnen und damit sieben Jahre nach der Gründung für den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte gesorgt. Der Sieg im Endspiel war allerdings hart erkämpft.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Im Außenseiter-Finale gegen die SG Kronau/Östringen setzte sich der Gastgeber am Sonntag vor 13.000 Zuschauern in der ausverkauften ColorLine-Arena nach einer dramatischen Partie mit 26:25 (9:10) durch. Bester Werfer für den HSV war Roman Pungartnik (8/2), der auch den entscheidenden Siebenmeter zum Endstand verwandelte.

In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Kronau/Östringen lag zwar Mitte der zweiten Halbzeit sogar schon mit drei Toren in Front, büßte den Vorsprung bedingt durch drei Zeitstrafen aber wieder ein. Steffen Ahrens sah nach einem rüden Foul gegen Nationalspieler Pascal Hens sogar die Rote Karte (48. Minute). Für Kronau traf Kapitän Mariusz Jurasik mit sieben Toren am häufigsten.

"Das ist einfach toll, Wir haben von einem Titel geträumt. Wir haben den Sieg verdient und spielen im nächsten Jahr zu Recht im Europapokal", freute sich HSV-Trainer Martin Schwalb. Der Coach musste allerdings in der Schlusssekunde zittern, als sein 40 Jahre alter Keeper Goran Stojanovic den letzten Wurf der Partie parierte. "Zum Glück habe ich den gehalten. Dieser Titel bedeutet mir sehr viel", sagte Stojanovic.

Im Halbfinale hatte Kronau/Östringen überraschend den deutschen Meister THW Kiel 33:31 bezwungen, die Hamburger schalteten den SC Magdeburg aus (31:30). Titelverteidiger SG Flensburg/Handewitt war bereits in der 2. Runde am THW Kiel gescheitert.

mac/sid