Handball-Meisterschaft THW Kiel feiert das Triple
Hamburg - Der THW gewann 34:28 (14:14) gegen die HSG Nordhorn und gewann die 13. Meisterschaft der Clubgeschichte. Damit lösten die Kieler den VfL Gummersbach ab und sind nun alleiniger deutscher Rekordmeister. "Unfassbar, ich finde keine Worte dafür. Das ist ein geiles Gefühl", sagte der Kieler Kapitän Stefan Lövgren.
Durch den Titelgewinn machte der THW Kiel zudem das "Triple" komplett - vor der Meisterschaft hatte das Team von Trainer Noka Serdarusic bereits den deutschen Pokal und die Champions League gewonnen.
Vizemeister wurde der HSV Hamburg, der 36:32 (21:18) bei Frisch Auf Göppingen gewann und nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter dem THW rangiert. "Glückwunsch an den THW. Wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass es spannend war bis zur letzten Minute. Vor dieser Mannschaft muss man den Hut ziehen", sagte Hamburgs Trainer Martin Schwalb.
Neben Kiel und Hamburg zog die SG Flensburg-Handewitt trotz einer 34:35-Niederlage beim TV Großwallstadt in die Champions League ein. Ebenfalls für die Königsklasse qualifizierte sich der VfL Gummersbach durch einen 37:29-Sieg gegen die HSG Düsseldorf.
Durch die Niederlage steht Düsseldorf neben dem Tabellenletzten Eintracht Hildesheim als Absteiger in die zweite Liga fest. Den direkten Abstieg verhinderte dagegen der TuS N-Lübbecke. Dank eines 35:32-Sieges gegen Hildesheim rettete sich Lübbecke in die Relegation.
Dort trifft der Bundesligist entweder auf den Stralsunder HV oder Bayer Dormagen. Die beiden Zweitliga-Clubs treffen am Sonntag in einem Rückspiel aufeinander. Das Hinspiel endete 31:31.
hut/sid/dpa