Handball: SG Flensburg Handewitt wird Dritter bei der Klub-WM - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Handball-Klub-WM Flensburg sichert sich Platz drei

Versöhnlicher Turnier-Abschluss: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben bei der Klub-WM das Spiel um Platz drei gewonnen. Gegen El-Jaish aus Katar hatte der Bundesligist wenig Mühe.
Flensburgs Außen Eggert (l.): Starke Leistung gegen El-Jaish
Flensburgs Außen Eggert (l.): Starke Leistung gegen El-Jaish

Flensburgs Außen Eggert (l.): Starke Leistung gegen El-Jaish

Foto: Ali Haider/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben beim Super Globe in Katar, der inoffiziellen Vereinsweltmeisterschaft, das Spiel um Platz drei gewonnen. Gegen die katarische Mannschaft von El-Jaish siegte der Champions-League-Sieger 27:17 (15:6). Durch den Erfolg sicherte sich der Klub ein Preisgeld von 150.000 Dollar. Als Finalist hätte die SG entweder 200.000 Dollar für den zweiten Platz oder 400.000 Dollar für den Sieg kassiert. Den Turniersieg sicherte sich der FC Barcelona durch einen 34:26 (16:14)-Erfolg über Al Sadd.

Gegen Asienmeister El-Jaish, den die Flensburger in der Gruppenphase schon 29:24 besiegt hatten, stand der Erfolg bereits zur Pause fest. Vor allem die Außen Anders Eggert und Bogdan Radivojevic setzten vor der Pause die Akzente. Beste SG-Torschützen waren Johan Jakobsson und Radivojevic mit jeweils sechs Toren.

"Das war nach der schwachen zweiten Hälfte im Halbfinale ein versöhnlicher Turnierabschluss. 150.000 Dollar sind auch keine schlechte Prämie, auch wenn wir natürlich lieber im Finale gestanden hätten", sagte SG-Manager Dierk Schmäschke. Trainer Ljubomir Vranjes war ebenfalls zufrieden. "Heute hat man gesehen, wie wichtig ein Thomas Mogensen für unsere Mannschaft ist. Mit einem richtigen Spielmacher kann man auch erfolgreich spielen. Wir freuen uns über Platz drei und haben bei diesem Turnier viel gelernt", sagte der Coach.

Die Flensburger hatten am Donnerstag trotz einer 19:12-Führung ihre Halbfinal-Partie gegen Turnierorganisator Al-Sadd aus Doha 26:27 verloren und damit das Endspiel verpasst. Anschließend kritisierte Geschäftsführer Schmäschke den Schiedsrichter der Partie scharf. "Das war schon grenzwertig von den Pfiffen her", sagte der Manager: "Ich gehe davon aus, dass sich die Verantwortlichen die Partie im Hinblick auf die Pfiffe in der zweiten Halbzeit noch einmal anschauen werden."

mon/dpa