Handball-WM: Debakel gegen Spanien - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Handball-WM Debakel gegen Spanien

Im vorletzten Vorrundenspiel der Weltmeisterschaft in Frankreich unterliegt Deutschland dem EM-Dritten Spanien.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Besancon - Wegen des 22:31-Pleite gegen Spanien, der ersten Niederlage bei dieser WM, muss die DHB-Auswahl im Kampf um den für das Achtelfinale wichtigen zweiten Gruppenplatz am Sonntag den WM-Debütanten Grönland hoch schlagen und im Anschluss auf einen Sieg Spaniens gegen Kroatien hoffen. Bei einem Erfolg im Achtelfinale wäre in der Runde der letzten Acht dann voraussichtlich Weltmeister Schweden oder WM-Mitfavorit Frankreich Gegner der Deutschen.

Kapitän Frank von Behren (Minden/fünf Tore, davon zwei Siebenmeter), Mark Dragunski (Essen/vier), Florian Kehrmann (Lemgo/vier) und eine gute Vorstellung von Keeper Chrischa Hannawald (Essen) konnten die 17. Niederlage im 41. Vergleich mit Spanien nicht verhindern. Somit missglückte vor 3300 Zuschauern im Palais des Sports in Besancon Deutschland die Revanche für die 26:27-Niederlage im olympischen Viertelfinale von Sydney.

Die hochgelobte deutsche Deckung mit dem 2,14 Meter großen Dragunski und Steffen Stiebler (Magdeburg) bekam Spaniens Bundesliga-Legionär Talant Duschebajew (Minden/6) nie in den Griff. Der Regisseur setzte immer wieder geschickt Kapitän Enric Masip (7/3) in Szene, der schon früh den in den ersten drei Spielen überragenden deutschen Schlussmann Christian Ramota (Großwallstadt) entnervte.