Handball-WM: Deutschland nur Achter - DER SPIEGEL
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Handball-WM Deutschland nur Achter

Bei ihrem letzten Auftritt im Rahmen der Handball-WM in Frankreich blamierte sich die deutsche Herren-Nationalmannschaft ordentlich. Der Titel ging an die Gastgeber.
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Paris - Die deutschen Handballer haben die Weltmeisterschaft in Frankreich nach einer kläglichen Leistung gegen die Ukraine mit Platz acht beendet. Der Olympia-Fünfte unterlag am Sonntag in Paris dem WM-Neuling im Spiel um Platz sieben mit 24:30 (8:17). Vor 6000 Zuschauern im Palais Omnisports hatte Deutschland zu keiner Zeit eine Erfolgschance. Bester Torschütze im enttäuschenden Team von Bundestrainer Heiner Brand war Markus Baur (Wetzlar/8/6).

Brand selbst indes sah das Turnier in Frankreich trotz Platz acht keineswegs als Rückschritt an. "Es war eine erfolgreiche Weltmeisterschaft. Man darf nicht vergessen, dass wir eine neu formierte Mannschaft haben. Wir waren trotzdem dicht dran. Die Mannschaft ist seriös aufgetreten", resümierte derr Bundestrainer, der seine Bereitschaft zur Verlängerung seines bis 2002 datierten Vertrages um weitere zwei Jahre bekundet hatte.

Weltmeister Frankreich

Am Sonntagabend dann wurde Frankreich zum zweiten Mal nach 1995 Handball-Weltmeister. Im Endspiel besiegte der Gastgeber am Sonntag vor 13.000 Zuschauern im ausverkauften Pariser Palais Omnisports Titelverteidiger Schweden mit 28:25 (22:22, 11:10) nach Verlängerung. Frankreich ist damit der erste WM-Ausrichter, der den Titel gewann. Zuvor hatte Jugoslawien wie vor zwei Jahren die Bronzemedaille gewonnen. Der Olympia-Vierte bezwang im Spiel um den dritten Platz Ägypten mit 27:17 (11:8). Die Afrikaner verpassten damit die erste WM-Medaille für ein nichteuropäisches Land.