Handball-WM "Respekt, aber keine Angst"
Albertville - "Wir haben Respekt, aber keine Angst", erklärte Bundestrainer Heiner Brand vor dem Duell mit den Nordafrikanern und fordert von seiner Mannschaft absolute Disziplin: "Entscheidend wird sein, dass sie sich an die taktischen Vorgaben hält und die klare Linie auch in hektischen Phasen nicht verliert."
Als warnendes Beispiel zeigte Brand seinen Spielern noch einmal die Videoaufzeichnung der 22:31-Vorrundenpleite gegen Spanien. "Es ist wichtig, aus solchen Fehlern zu lernen." Die bislang einzige offizielle Begegnung gegen Tunesien hatte die deutsche Auswahl am 21. Mai 1998 in Paris mit 28:21 gewonnen.
Der Gedanke an das drohende Viertelfinale gegen Gastgeber und Ex-Weltmeister Frankreich wird derzeit noch verdrängt. Der Grundstein für den Sprung unter die letzten Acht soll erneut in der Abwehr gelegt werden, die beim 39:8-Sieg gegen Grönland allerdings kaum gefordert worden war. Dabei liegt das Augenmerk in der Partie gegen Tunesien vor allem auf dem Rückraumspieler des Olympiazehnten, Ben Amor: Der Scharfschütze zählt bislang zu den zehn torgefährlichsten WM-Spielern.
Das Achtelfinale bei der WM in Frankreich
Schweden - Argentinien
Spanien - Norwegen
Kroatien - Ukraine
Island - Jugoslawien
Russland - Südkorea
Algerien - Ägypten
Frankreich - Portugal
Tunesien - Deutschland