HC Leipzig muss im Handball Insolvenz - DER SPIEGEL
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Ehemaliger Handball-Meister HC Leipzig ist insolvent und muss absteigen

Da hilft auch der sportliche Ruhm der Vergangenheit nichts mehr: Der mehrfache Frauenhandballmeister HC Leipzig muss Insolvenz . Das Team steigt damit in die dritte Liga ab.
Das Leipziger Team beim Final Four 2016
Das Leipziger Team beim Final Four 2016

Das Leipziger Team beim Final Four 2016

Foto: Jan Woitas/ dpa
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Der sechsmalige deutsche Frauen-Handballmeister HC Leipzig meldet Insolvenz an und muss nun endgültig in die 3. Liga absteigen. Das bestätigte die Handball Bundesliga der Frauen in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte Manager Kay-Sven Hähner der "Leipziger Volkszeitung" erklärte, der hoch verschuldete Verein habe die zur endgültigen Lizenzerteilung benötigen 600 000 Euro nicht nachweisen können. Den freien Platz in der ersten Liga durch den HCL-Zwangsabstieg nimmt der HC Rödertal ein. Dieser sei bereits durch Vorstandsbeschluss vom 8. Juni als eventueller Nachrücker zugelassen worden, hieß es von der HBF.

Noch vor einer Woche schien der HCL den Zwangsabstieg abgewendet zu haben. Bei der Verhandlung vor dem unabhängigen Schiedsgericht des Deutschen Handball-Bundes wurde dem mit 1,3 Millionen Euro verschuldeten Verein die Erstliga-Lizenz unter einer bis kommenden Freitag zu erfüllenden Bedingungen erteilt. Diese hatte die Handball Bundesliga Frauen HBF den Leipzigerinnen zuvor verweigert. Dagegen war der HCL in Einspruch gegangen. Doch nun konnte der Club die Bedingungen nicht erfüllen, obwohl Manager Hähner am vergangenen Freitag noch gesagt hatte, dass die Erfüllung unstrittig sei.

aha/dpa

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