Heimreise Athleten wollen nicht nach Hause
Sydney - Nach australischen Medienberichten haben vier Europäer und zwei Afrikaner ihre geplanten Heimreisen nicht angetreten. Ein tunesischer Gewichtheber habe sogar noch die Zollkontrolle passiert, sei dann aber verschwunden. "Wir wissen nicht, wo er ist", sagte ein Sprecher der Flughafenverwaltung in Sydney. Das Flugzeug musste ohne den Tunesier starten, nachdem sein Gepäck wieder entladen wurde.
Zeitungsberichten zufolge sei ein Boxer aus Gabun bei seiner Flucht aus dem Flughafengebäude beobachtet worden, während vier Olympiateilnehmer aus Georgien erst gar nicht am Sydney Airport ankamen. Der australische Rundfunk berichtete, dass die zwei Gewichtheber und zwei Ringkämpfer aus Georgien nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax Australien nicht mehr verlassen wollen.
Die australische Einwanderungsbehörde setze sich mit den Fällen noch nicht auseinander, da die Visa der Sportler noch bis zum 1. November gültig seien, sagte ein Sprecher der Behörde. Ob bereits Anträge auf Aufenthaltsgenehmigungen eingegangen seien, wurde nicht gesagt.