Hochseesegeln Admiral's Cup abgesagt
Hamburg - Für die inoffizielle Mannschafts-Weltmeisterschaft der Hochsee-Segler, die vom 16. bis 28. Juli vor dem britischen Cowes ausgetragen werden sollte, hatten sich in diesem Jahr mit Frankreich und Großbritannien nur zwei Nation ihre Boote nominiert..
Der viermalige Cup-Gewinner Deutschland musste auf die Anmeldung verzichten, weil in zwei der drei Klassen kein deutsches Boot zur Verfügung steht. Wolfgang Schäfer, beim Deutschen Segler-Verband (DSV) für das Hochseesegeln zuständig, befand: "Das ist eine sehr traurige Entscheidung. Wir müssen uns jetzt gemeinsam bemühen, den Admiral's Cup wieder zum Kampf um die Krone des Hochseesegelns zu machen."
Für den Niedergang der seit 1957 ausgetragenen Veranstaltung wird die verfehlte Klassenpolitik des veranstaltenden Royal Ocean Racing Club (RORC) verantwortlich gemacht. "Ich bin sehr traurig, dass wir die Veranstaltung absagen mussten", erklärte der RORC-Vorsitzende Peter Rutter am Montag.
Nach einer Pause soll die Veranstaltung 2003 in neuem Gewand wieder aufgelegt werden. Gemeinsam mit dem Weltsegel-Verband ISAF will der RORC den Cup in Zukunft sogar zur offiziellen Mannschafts-WM umbauen.