Hopman-Cup Kein Liebesspiel down under
Perth - "Ich bin zu ihr gegangen. Sie war ganz schön fertig", sagte Hewitt am Mittwoch nach seinem 3:6, 6:1, 6:2-Erfolg gegen Xavier Malisse, "es ist natürlich sehr enttäuschend, sich zwei Wochen vor einem Grand-Slam-Turnier zu verletzen."
Das Duell zwischen Australien und Belgien war somit bereits nach dem ersten Match zwischen Clijsters und Alicia Molik entschieden. Die Europäerin musste wegen einer Verletzung am linken Knöchel beim Stand von 3:6, 7:6 (8:6), 2:3 aufgeben und humpelte dick bandagiert vom Platz. Zuvor hatte Clijsters im Tiebreak vier Matchbälle vergeben.
Wegen der Blessur sagte Clijsters zur Enttäuschung der 8500 Zuschauer im ausverkauften Burswood Dome sowohl das abschließende Mixed gegen Hewitt/Molik als auch das letzte Gruppenspiel gegen die Slowakei ab. Die Partie gegen Australien wurde mit 3:0 für die Gastgeber gewertet. Als Ersatzteam springt Kanada für Belgien ein.
Australian Open in Gefahr
Ob Clijsters in der kommenden Woche beim Turnier in Sydney spielen kann, ist ebenso offen wie ihre Teilnahme an den Australian Open in Melbourne (19. Januar bis 1. Februar). Paul McNamee, der Turnierdirektor des Hopman Cups und der Australian Open, zeigte sich "vorsichtig optimistisch". Bei einer Röntgenuntersuchung stellten die Ärzte am Mittwoch einige Blutergüsse im hinteren Bereich des Knöchels fest, der befürchtete Achillessehnenanriss bestätigte sich also nicht.
Während Australien als Sieger der Gruppe B feststeht, sind die USA in Staffel A auf dem besten Weg, für eine Neuauflage des Vorjahres-Finales zu sorgen. Der Titelverteidiger setzte sich am Mittwoch bereits nach den Einzeln gegen Frankreich durch. Lindsay Davenport bezwang Amélie Mauresmo mit 6:4, 6:4, James Blake schlug Fabrice Santoro mit 6:3, 6:4.