HSV Hamburg steht im Finale des EHF-Cups - DER SPIEGEL
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Handball Hamburg und Berlin ziehen ins Finale des EHF-Cups ein

Beim Final Four im EHF-Cup kommt es zum deutschen Endspiel: Erst siegte der HSV Hamburg gegen Skjern Håndbold, dann zogen die Füchse Berlin nach. Im deutschen Pokal der Frauen gibt es schon einen Sieger.
HSV-Handballer Simicu (M.): Im Finale des EHF-Pokals
HSV-Handballer Simicu (M.): Im Finale des EHF-Pokals

HSV-Handballer Simicu (M.): Im Finale des EHF-Pokals

Foto: Lukas Schulze/ dpa
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Handball-Bundesligist HSV Hamburg greift beim Final Four in Berlin erstmals nach dem Titel im EHF-Cup. Die Mannschaft von Trainer Jens Häusler setzte sich im Halbfinale 27:23 (14:11) gegen Skjern Håndbold aus Dänemark durch. Im Endspiel am Sonntag treffen die Hamburger auf die Füchse Berlin, die gegen Gorenje Velenje aus Slowenien 27:24 (16:12) gewannen.

In der Max-Schmeling-Halle zeigte der HSV, der in der Bundesliga kurz vor Saisonende nur auf Rang acht liegt, eine konzentrierte Leistung und kontrollierte das Spiel trotz einer kurzen Schwächephase Ende der ersten Halbzeit souverän. Erfolgreichster HSV-Werfer war der Franzose Kentin Mahé (6 Tore), außerdem steuerten Kevin Schmidt und Kevin Herbst jeweils fünf Treffer bei. Zudem gefiel der ehemalige Nationaltorhüter Johannes Bitter mit vielen Paraden.

Die meisten Tore für die Füchse erzielten Fredrik Petersen (7/4) und Konstantin Igropulo (6/3).

Mit einer Ausnahme im Vorjahr hatten seit 2004 ausschließlich deutsche Teams im EHF-Cup triumphiert. Im zweitwichtigsten europäischen Vereinswettbewerb war Gastgeber Berlin 2014 im Halbfinale am späteren Sieger Pick Szeged gescheitert. 2013 triumphierten die Rhein-Neckar Löwen als bislang letzter Bundesligist.

Buxtehudes Podpolinski (M.): Sieg im Pokal-Endspiel

Buxtehudes Podpolinski (M.): Sieg im Pokal-Endspiel

Foto: Daniel Bockwoldt/ dpa

Den DHB-Pokal der Frauen hat zum ersten Mal der Buxtehuder SV gewonnen. Der Bundesliga-Tabellenführer setzte sich in der Hamburger Sporthalle im Endspiel des Final Four gegen den VfL Oldenburg 30:28 (16:13) durch. Platz drei ging an den Thüringer HC, der im Halbfinale in einem Siebenmeter-Krimi (27:28) überraschend an Oldenburg gescheitert war.

"Das ist ein Traum, das ist unbeschreiblich", sagte Ex-Nationalspielerin Stefanie Melbeck, 38: "Für die Mannschaft und den Verein ist es unheimlich wichtig. Der Klub spielt seit 26 Jahren in der ersten Liga, jetzt haben wir endlich den ersten Titel."

Erfolgreichste Schützin für den Buxtehuder SV, der zuvor viermal im Pokalfinale verloren hatte, war Lone Fischer (7 Tore). Für die Oldenburgerinnen, die im Viertelfinale Titelverteidiger HC Leipzig rausgeworfen hatten, traf Angie Geschke zwölfmal.

krä/psk/sid

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