Indianapolis: Schumacher startet von der Pole - DER SPIEGEL
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Indianapolis Schumacher startet von der Pole

Mit Streckenrekord hat sich Ferrari-Pilot Michael Schumacher die Pole Position beim Großen Preis der USA in Indianapolis gesichert. Konkurrent Mika Häkkinen bewies im Qualifying Großmut und verschenkte Startposition zwei an seinen Teamkollegen.
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Indianapolis - Michael Schumacher verdankte die Pole Position beim Großen Preis der USA vor allem der Mithilfe seines Kollegens Rubens Barrichello, der am Ende auf Platz vier landete. "Wir haben Teamtaktik gespielt", sagte Schumacher nach dem Qualifikationstraining am Samstag. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister ließ sich vom brasilianischen Ferrari-Piloten im Windschatten ziehen und stellte dann die Bestzeit auf. Die Konkurrenz in den Silberpfeilen versuchte später zwar den gleichen Trick, war damit aber weniger erfolgreich: WM-Spitzenreiter Häkkinen, Schumachers schärfster Rivale im Titelrennen, verlor dadurch sogar noch Platz zwei an David Coulthard.

Schumacher stellte beim Comeback der Königsklasse in den USA nach neun Jahren Abstinenz in 1:14,266 Sekunden einen neuen Streckenrekord auf dem 4,195 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs auf. Jubelnd ließ sich der Kerpener anschließend in Jeans und im roten T-Shirt von den begeisterten Fans feiern. "Ich habe keine Angst vor dem Rennen", sagte Schumacher zuversichtlich vor dem 15. Saisonlauf am Sonntag. "Ich muss als Erster in die erste Kurve gehen - und dann sehen wir weiter."

Coulthard wies als Zweiter lediglich 0,126 Sekunden Rückstand auf den Deutschen auf. Häkkinen, der auf 1:14,428 Minuten kam, startet beim ersten Grand Prix in Indianapolis seit 40 Jahren direkt hinter Schumacher. In der WM-Wertung führt der Finne nach 14 von 17 Rennen allerdings noch mit 80 Punkten und zwei Zählern vor seinem schärfsten Widersacher Schumacher (78). Coulthard hat als Dritter (61) nur noch minimale Titelchancen.

Heinz-Harald Frentzen belegte im Jordan-Mugen-Honda in 1:15,067 Minuten den siebten Platz. Williams-BMW-Pilot Ralf Schumacher reichte es mit 1,218 Sekunden Rückstand zu Rang zehn. Nick Heidfeld beschloss das Qualifikationstraining im Prost-Peugeot mit dem 16. Platz.

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