IOC Samaranch total erschöpft
Lausanne - In der Nacht zum Mittwoch, zwei Tage nach dem Ende seiner 21-jährigen Präsidentschaft als Chef des Internationalen Olympischen Komitees, wurde der 81-Jährige in ein Krankenhaus seines Wohnortes Lausanne gebracht. Wie eine Sprecherin mitteilte, leide Samaranch an "extremer Erschöpfung".
Der IOC-Ehrenpräsident, so hieß es weiter, werde intensiv untersucht. Einen Herzinfarkt oder Schlaganfall habe er aber nicht erlitten. "Er fühlte sich nicht gut, aber inzwischen geht es ihm schon wieder besser. Die Ärzte wollen ihn aber noch ein, zwei Tage beobachten", ergänzte IOC-Generalsekretär Francois Carrard.
Die 112. IOC-Vollversammlung hatte am Montag in Moskau den Belgier Jacques Rogge zum neuen Präsidenten gewählt. Die für Freitag in Lausanne geplante feierliche Übergabe der Amtsgeschäfte von Samaranch an seinen Nachfolger wurde am Mittwochnachmittag abgesagt. Ein IOC-Sprecher teilte mit: "Die Ärzte haben angeordnet, dass Herr Samaranch Ruhe braucht." Er sei nicht fit genug, um die Übergabe durchzuführen.