IOC will Doping-Proben seit Olympia 2008 nachtesten - DER SPIEGEL
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Neue Analysemethoden IOC will Hunderte Dopingproben nachtesten

Dopingsündern, die nicht überführt worden sind, könnte es doch noch an den Kragen gehen: Mittels neuer Analysemethoden ist es dem Internationalen Olympische Komitee nun möglich, Vergehen seit den Olympischen Spielen 2008 nachzuweisen.
IOC-Präsident Bach: 4000 archivierte Proben
IOC-Präsident Bach: 4000 archivierte Proben

IOC-Präsident Bach: 4000 archivierte Proben

Foto: Matthew Stockman/ Getty Images
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Hamburg - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will Hunderte Dopingproben seit den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking noch einmal testen. Mit den Untersuchungen sollen mögliche Dopingsünder, die einer Aufdeckung damals entkamen, anhand neuer Analysemethoden überführt werden.

Der medizinische Direktor des IOC, Richard Budgett, bestätigte, dass einige der insgesamt 4000 archivierten Proben von Peking, aber auch Proben der Winterspiele 2010 in Vancouver und der Olympischen Sommerspiele 2012 in London bereits nachgetestet worden seien. Bislang habe es kein positives Ergebnis gegeben.

Seit den Olympischen Spielen 2004 in Athen lässt das IOC Dopingproben einfrieren. Die ursprüngliche Grenze von acht Jahren zur Archivierung wurde mit dem neuen Welt-Anti-Doping-Kodex auf zehn Jahre erweitert. In diesem Zeitraum können Olympia-Medaillen bei Dopingvergehen entzogen werden.

mon/dpa

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