Jan Ullrich: "Gazzetta" entschuldigt sich - DER SPIEGEL
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Jan Ullrich "Gazzetta" entschuldigt sich

Weil die größte Sportzeitung Italiens Jan Ullrich fälschlicherweise des Dopings verdächtigt hatte, musste sich das Blatt beim Telekom-Kapitän öffentlich entschuldigen. Ein Redakteur hatte die Namen verwechselt.
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Mailand - Die "Gazzetta dello Sport" hat Jan Ullrich fälschlicherweise verdächtigt, gegen Doping-Bestimmungen verstoßen zu haben. Am Montag entschuldigte sich das italienische Blatt für eine entsprechende Falschmeldung vom vergangenen Samstag. "Wir entschuldigen uns bei Jan Ullrich, der Deutschen Telekom und allen deutschen Radsportfans", heißt es auf der Internetseite der größten italienischen Sportzeitung. Im Zuge der Doping-Ermittlungen des vergangenen Giro d'Italia war Ullrich unterstellt worden, die italienische Polizei ermittle gegen den Telekom-Kapitän auch wegen verbotenen Insulin-Gebrauchs.

Dabei hat sich der 28-jährige Olympiasieger, wie der Telekom-Teamarzt Lothar Heinrich am Sonntag bestätigt hatte, nur wegen des Gebrauchs von Kortisonpräparaten zu verantworten. Diese Medikamente stehen zwar auch auf der Dopingliste, ihr Einsatz im Fall Ullrich ist aber durch eine medizinische Verschreibung legitimiert.

"Wir haben die Namen verwechselt"


Wie das Team Telekom auf seiner Internetseite mitteilte, hatte der Redakteur des Artikels schon zuvor in einem persönlichen Brief den Ursprung der Falschmeldung aufgeklärt: "Wir haben die Namen verwechselt." Aus dem tatsächlich betroffenen italienischen Profi Giuliano Figueras war in dem Bericht Jan Ullrich geworden.